„Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“: Die FC-Frauen verlieren beim Saisonauftakt in Frankfurt

Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln
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„Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“: Die FC-Frauen verlieren beim Saisonauftakt in Frankfurt

Die Frauen des 1. FC Köln konnten am Samstagmittag die guten Ergebnisse der Vorbereitung nicht bestätigen. Gegen Eintracht Frankfurt mussten sich die Kölnerinnen mit 0:2 geschlagen geben. Gerade in der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft immer wieder mit Lücken in der Defensive und Fehlern in der Absprache zu kämpfen. Trainerin Britta Carlson sprach im Nachgang über die Partie, die Integration der Neuzugänge und die Ziele für die restliche Saison. Das sagt Britta Carlson zur Niederlage der FC-Frauen gegen Frankfurt.

Nach der historisch besten Bundesligasaison in der Vereinsgeschichte des 1. FC Köln ist der Start in die Saison 2026/27 misslungen. Bei der 0:2-Auftaktniederlage im Frankfurter Stadion am Brentanobad überzeugte die Kölner Mannschaft weder offensiv noch defensiv.

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Come-on-fc.com berichtet aus dem Frankfurter Stadion am Brentanobad

In der Anfangsphase der Partie hatte insbesondere die neu formierte Fünferkette des FC mit Problemen in der Abstimmung zu kämpfen. Neben Marina Hegering und Amelie Bohnen standen mit Beke Sterner, Saedis Heidarsdottir und Nationalspielerin Kathy Hendrich drei Neuzugänge von Beginn an auf dem Rasen. Angesprochen auf Hendrich sagte Trainerin Carlson nach dem Spiel: „Wir sind total happy, dass sie zu uns gekommen ist. Man sieht aber sicherlich, dass sie noch ein bisschen wenig Spielpraxis hat.“ Auch Heidarsdottir braucht wohl noch Zeit, um in der Bundesliga anzukommen. Von ihren Qualitäten ist Carlson dennoch überzeugt. Dazu kam der Ausfall von Elise Stenevik, die während der Vorbereitung noch auf der linken Innenverteidigerposition gesetzt war, den Saisonstart verletzungsbedingt jedoch verpasste.

„Wir sind da relativ variabel“

In der Halbzeit reagierte Carlson auf die defensive Unordnung der ersten 45 Minuten. Eintracht-Stürmerin Laura Freigang hatte diese nach zwei tiefen Bällen hinter die Kölner Abwehr gleich doppelt ausnutzen können. Mit der Einwechslung von Offensivspielerin Weronika Zawistowska für Bohnen stellte die Trainerin auf eine Viererkette um. Für die Zukunft sollen weiterhin beide Formationen möglich sein. „Wir sind da relativ variabel und passen das dem Gegner und auch unserem eigenen Spiel an“, erklärte Carlson.

Besonders von dem zweiten Frankfurter Treffer kurz vor der Halbzeit konnten sich die FC-Frauen nicht mehr erholen. „Wenn du mit einem 1:0 in die Pause gehst, ist das sicherlich auch nochmal eine andere Geschichte“, so die Kölner Cheftrainerin nach der Partie. In den Zweikämpfen hatten die Kölnerinnen ebenfalls oft das Nachsehen. Für Carlson lag der Grund, warum ihr Team zu Beginn nicht in die Partie gefunden hatte, jedoch woanders: „Es war kein physisches Problem, sondern eher ein Präzisionsproblem und vom Kopf her.“ Ihre Analyse fällt knallhart aus: „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen.“ Ihr Fazit für das Spiel ist ebenso kurz wie eindeutig: „Absolut verdienter Sieg für die Eintracht.“

In einigen Situationen konnten sich die Kölnerinnen nur mit einem Foul behelfen. Insgesamt fünf Spielerinnen sahen die Gelbe Karte. Für Carlson ist das in Ordnung: „Wir sind eine Mannschaft, die aggressiv spielt, aber ich glaube, es war trotzdem im Großen und Ganzen ein faires Spiel.“ Nach dem schwachen Saisonauftakt in Frankfurt geht es am kommenden Freitag im heimischen Franz-Kremer-Stadion gegen die Damen der TSG Hoffenheim. Mit den eigenen Fans im Rücken sollen die ersten Punkte der Saison her. Die Ziele für die restliche Spielzeit sind weiterhin klar: „Wir wollen die letzte Saison bestätigen und als etabliertes Bundesliga-Mitglied wahrgenommen werden.“


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Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Wie spielten die FC-Frauen gegen Frankfurt?

Die Frauen des 1. FC Köln verloren das erste Spiel der neuen Saison im Stadion am Brentaobad in Frankfurt 0:2.

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Ein neuer Sechser steht schon bereit: Tom Krauß muss seine Chance beim 1. FC Köln in Würzburg nutzen

Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Ein neuer Sechser steht schon bereit: Tom Krauß muss seine Chance beim 1. FC Köln in Würzburg nutzen

Wenige Tage vor dem ersten Pflichtspiel der Saison hat der 1. FC Köln im zentralen Mittelfeld mit Ellyes Skhiri noch einmal nachgelegt. Während Paul Okon-Engstler wohl noch ein paar Wochen braucht, um sich in der Bundesliga zurechtzufinden, Isak Johannesson derzeit nicht in Topform ist und für Skhiri noch kein Einsatz von Beginn an angedacht ist, ist Tom Krauß gesetzt beim 1. FC Köln: Doch Tom Krauß muss sich in Würzburg beweisen.

Für Tom Krauß gilt es, seine Chance gegen die Würzburger Kickers zu nutzen. Denn mit der Verpflichtung von Ellyes Skhiri bekommt der 25-Jährige erhebliche Konkurrenz. Laut René Wagner kann der Tunesier durchaus ein Teil der Führungsachse sein und somit zum Stammspieler avancieren. Für Krauß heißt es Gas geben.

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Die Sechser-Suche des 1. FC Köln zog sich bekanntlich über den ganzen Sommer. Insbesondere nach dem Abgang von Eric Martel bestand beim FC auf dieser Position Bedarf. Mit Paul Okon-Engstler wurde bereits früh ein talentierter Spieler verpflichtet, zunächst ist der Australier allerdings keine Soforthilfe. Namen wie Edson Alvarez oder Rani Khedira wurden gehandelt. Verpflichtet haben die Kölner nun Ex-Geißbock Ellyes Skhiri. Mit dieser Verstärkung könnte für den vermeintlich gesetzten Tom Krauß die Luft noch einmal dünner werden.

Würzburg als Chance

Trotz der Verpflichtung des Routiniers kommt ein Startelfeinsatz des Tunesiers am Montag noch nicht in Frage. Das betonte zumindest FC-Trainer René Wagner im Vorfeld der Begegnung. Stattdessen wird Krauß wie schon in der gesamten Vorbereitung zunächst als Sechser auflaufen. Während die Kölner Nummer fünf bisher unangefochten war, muss er nun beim Drittligisten erneut seine Position bestätigen. In den vergangenen Jahren haben sich die Kölner im Pokal gegen unterklassige Teams häufig schwergetan. Auch Würzburg ist kein einfaches Los. Krauß soll helfen, die Defensive zu stabilisieren und beim Spielaufbau Verantwortung übernehmen. Diese Rolle will er auch annehmen, wie er im Interview gegenüber come-on-fc im Sommer verriet.

Gerade die beiden Testspielniederlagen in Paderborn (2:3 und 3:4) haben zuletzt die Anfälligkeit der Kölner Hintermannschaft aufgezeigt. Die Würzburger Kickers sind mit vier Punkten in die Saison gestartet und belegen nach zwei Spieltagen Tabellenplatz drei. Besonders auffällig war bisher Ivan-Leon Franjic, der schon zwei Tore erzielte. Als Zehner dürfte er am Montag der direkte Gegenspieler von Krauß sein. Gegen ihn und die restliche Würzburger Offensive kann der 25-Jährige noch einmal Argumente dafür sammeln, dass er auch trotz einer Verpflichtung von Skhiri in die Anfangsformation gehört.

Krauß und Skhiri nebeneinander

Obwohl beide Spieler defensive Sechser sind, unterscheiden sich ihre Profile dennoch voneinander. Krauß ist ein klassischer Kämpfer, der sich in jeden Zweikampf wirft. Mit seinem aggressiven Spielstil ist er für jeden Gegner unangenehm. Bei Skhiri ist das anders. Der 31-Jährige geht sehr weite Wege, ist nah am Gegenspieler dran und fängt viele Bälle im Mittelfeld ab. Dazu kommt eine gewisse Torgefahr. In seiner ersten Amtszeit in Köln traf er in 118 Einsätzen 17-mal. Während Skhiri also Räume schließen kann, bevor sie sich überhaupt geöffnet haben, spielt Krauß wesentlich physischer. Eine Formation, in der die beiden nebeneinander auf dem Platz stehen, wäre möglich, aber eher untypisch.

Die defensive Ausrichtung beider könnte jedoch zulasten der Offensive gehen. Stattdessen wäre daneben ein Spieler wie Isak Johannesson eine vorstellbare Option. Der Isländer hat den Ball gerne am Fuß und profitiert davon, dass sein Nebenmann ihm den Rücken freihält. Auch Okon-Engstler könnte sich im Saisonverlauf zum Kandidaten für die Startelf entwickeln. Unklar ist zudem, ob Skhiri beim FC nach zuletzt durchwachsenen Jahren in Frankfurt wieder zu seiner alten Form findet. Sollte ihm das gelingen, kann er für die Geißböcke zum Schlüsselspieler werden. Wenn nicht, führt wohl weiterhin kein Weg an Krauß vorbei.


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Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Franzose auf der Liste: Ist das der gesuchte Linksverteidiger?

Eric Bocat von Stoke City
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Franzose auf der Liste: Ist das der gesuchte Linksverteidiger?

Schließen die Kölner schon bald die nächste große Baustelle im Kader. Viel Zeit bleibt bekanntlich nicht mehr. In den Fokus könnte nun ein Spieler von Stoke City geraten sein. Der 1. FC Köln soll an Eric-Junior Bocat interessiert sein. Das berichtet ein renommierter Transferexperte.

In einer guten Woche schließt das Transferfenster für Deutschland mit dem Deadline day. Bis dahin will auch der FC noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen. Möglicherweise gibt es schon bald eine Einigung mit einem Franzosen für die Linksverteidiger-Position.

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Die Rolle wurde schon mehrfach und klar definiert. Der FC sucht aktuell vor allem noch einen Linksverteidiger, der Gideon Mensah Konkurrenz machen soll. In den Fokus gerät nun ein Spieler, der gerade in England sein Geld verdient. Eric-Junior Bocat soll auf der Liste der Geißböcke stehen. Das berichtet der renommierte Transfer-Experte Sacha Tavolieri. Demnach sind die Kölner einer von zwei Vereinen, die sich für den Franzosen interessieren. Bocat ist 27 Jahre als, wurde in Dijon, Brest und Lille ausgebildet und kickt seit 2024 für den englischen Club Stoke City. Der Clubs aus Stoke-on-Trent spielt aktuell in der Championship. Bocat stand in dieser Saison in allen drei Pflichtspielen in der Anfangsformation. In der vergangenen Spielzeit sammelte der gebürtige Pariser 32 Einsätze, davon zwei Drittel von Beginn an. Ganz unumstritten war der 27-Jährige beim englischen Club aber nicht.

Moore soll bald kommen

Dennoch verfügt der Franzose über Erfahrung. Der Spieler sammelte mehr als 120 Pflichtspieleinsätze, kann auch im linken Mittelfeld eingesetzt werden. Der Linksfuß gilt als robuster Abwehrspieler, der aber nicht gerade in der Offensivbewegung für Gefahr sorgt. In seiner Zeit bei Stoke City bereitete Bocat gerade einmal zwei Treffer in 61 Spielen vor, erzielte zudem „nur“ einen Treffer. Der Spieler hat noch bis 2028 Vertrag in England. Den Marktwert schätzt transfermarkt.de auf 2,2 Millionen Euro ein. Eine Leihe wäre denkbar und ist aktuell wohl auch eine wahrscheinliche Variante. Auf der anderen Seite benötigt Stoke City Geld und will noch einmal auf dem Transfermarkt nachlegen. Zudem ist der FC bei den Interessenten nicht alleine. So soll laut Tavolieri auch die AS Monaco an dem Spieler interessiert sein.

René Wagner hatte zuletzt erklärt man suche noch für anderthalb Posiitionen Spieler. Eine Neuverpflichtung des Linksverteidigers gilt als sicher. Doch auch der Transfer von Mikey Moore bahnt sich endlich an. Dem Vernehmen nach soll Tottenham bereit sein, den Spieler nun abzugeben. Wie schnell die Deals in trockenen Tücher sind, ist aktuell noch offen.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Aufsteiger, guter Start und viele Neuzugänge – Das erwartet den 1. FC Köln in Würzburg

Jahmai Simpson-Pusey und Tom Krauß werden beide 2026/27 für den 1. FC Köln auflaufen
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Aufsteiger, guter Start und viele Neuzugänge – Das erwartet den 1. FC Köln in Würzburg

Nach der langen Sommervorbereitung geht es für den 1. FC Köln endlich los. Am Montagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner zum Pflichtspielauftakt in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers. Gegen den Drittligaaufsteiger werden die Kölner direkt gefordert sein, um einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit hinzulegen: Das erwartet den 1. FC Köln in Würzburg.

Zum Start in die neue Saison geht es für den 1. FC Köln in der ersten Runde des DFB-Pokals wie bereits im Vorjahr zu einem Drittligisten. Nachdem sich die Kölner in der vergangenen Spielzeit spät mit 2:1 gegen Jahn Regensburg durchsetzten, ist der FC in diesem Jahr bei den Würzburger Kickers zu Gast. Obwohl die Geißböcke als klarer Favorit in die Partie gehen, dürfen die Profis der Domstädter den Gegner auf keinen Fall unterschätzen.

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Form: Nach fünf Siegen aus sechs Testspielen sowie dem deutlichen 6:0-Erfolg im Landespokal Bayern beim 1. FC Trogen, startete Würzburg bereits vor zwei Wochen in die neue Drittligasaison. Zum Auftakt gastierte das Team von Trainer Michael Schiele beim FC Ingolstadt. Gegen die Schanzer zeigten die Kickers gleich zwei Mal ihre Comeback-Qualitäten und holten Dank der Treffer von Tarsis Bonga und Liam Omore ein am Ende verdientes 2:2. Am vergangenen Wochenende empfingen die Rot-Weißen dann vor heimischem Publikum den SV Wehen Wiesbaden. Von Beginn an war Würzburg die tonangebende Mannschaft und setzte sich am Ende Dank eines Doppelpacks vom Ex-Wiesbadener Ivan-Leon Franjic sowie der Tore von Tim Kraus und Xaver Kiefersauer souverän mit 4:0 durch. Dadurch steht Würzburg in der dritten Liga nach zwei Spieltagen mit vier Zählern auf dem dritten Tabellenplatz.

Im Fokus

Im Fokus: Ivan-Leon Franjic machte bereits in den ersten beiden Spielen auf sich aufmerksam. Der offensive Mittelfeldspieler kehrte im Sommer nach zwei Spielzeiten bei Wehen Wiesbaden nach Würzburg zurück. Zwischen 2022 und 2024 sammelte der 28-Jährige für die Kickers in 78 Pflichtspielen 18 Treffer und legte ganze 41 Tore auf. Am vergangenen Wochenende ließ Franjic seine Qualität dann ausgerechnet gegen Wiesbaden aufblitzen. Zunächst brachte der Offensivspieler seine Mannschaft per direktem Freistoß mit 1:0 in Führung, bevor er kurz vor dem Ende den 4:0-Endstand perfekt machte. Franjic, der beidfüßig ist, überzeugt vor allem durch seine Technik, seine Übersicht sowie sein enormes Spielverständnis. Zudem traut sich der 28-Jährige auch mal, ein gewisses Risiko einzugehen, und kreiert so oft sehr gefährliche Situationen für seine Teamkollegen.

Neuzugänge: Mit David Abrango, David Kinsombi, Franck Evina, Nathan de Medina, Marko Rajkovacic, Ivan-Leon Franjic, Namrud Embaye, Kristijan Taseski, Burak Karakaya, Leo Eberle und Xaver Kiefersauer tätigte Würzburg nach dem Aufstieg gleich elf Neuverpflichtungen. Während viele der Neuzugänge noch kaum Erfahrung im Profibereich sammelten, kann Kinsombi als echter Königstransfer bezeichnet werden. Der Mittelfeldspieler kam von Bundesligaaufsteiger Paderborn zu den Kickers und war davor schon für Eintracht Frankfurt, Karlsruhe, Magdeburg, Kiel, Hamburg, Sandhausen und Münster aktiv. Insgesamt weist der 30-Jährige die Erfahrung von 238 Zweitligaspielen, vier Begegnungen in der Bundesliga sowie 18 im DFB‑Pokal auf. Im noch unerfahrenen und teilweise jungen Kader dürfte Kinsombi im Laufe der Saison ein wichtiger Akteur werden, der die Kickers im besten Fall zum Klassenerhalt führt.


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5-2-1-2-System

Formation: Trainer Michael Schiele lässt seine Mannschaft in einem 5-2-1-2-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Johann Hipper die klare Nummer Eins. Vor dem Schlussmann haben Ebrahim Farahnak und Kapitän Daniel Hägele ihren Platz in der Dreierkette sicher. Die offene Position machen Leo Eberle und Nathan de Medina unter sich aus. Auf den Schienen haben David Abrango links und Liam Omore die Nase vorn. Die Doppelsechs bilden Namrud Embaye und David Kinsombi. Hinter den beiden Spitzen ist Franjic der klare Zehner und Spielgestalter. Im Sturm agiert Würzburg mit Bonga, der als klarer Zielspieler fungiert, und Kraus, der sich bei eigenem Ballbesitz auch mal tief fallen lässt und sich die Bälle weit in der eigenen Hälfte abholt.

Mögliche Aufstellung: Hipper – Farahnak, Hägele, Eberle – Abrango, Embaye, Kinsombi, Omore – Franjic – Kraus, Bonga

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Drei Ausfälle zum Auftakt – so könnte der 1. FC Köln in Würzburg starten

Das Sommer-Thema 2026 bislang: Said El Mala steht weiterhin beim 1. FC Köln unter Vertrag
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Drei Ausfälle zum Auftakt – so könnte der 1. FC Köln in Würzburg starten

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung startet für den 1. FC Köln endlich die neue Pflichtspielsaison. Am Montagabend gastiert das Team von Trainer René Wagner in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers. Gegen den Drittligisten muss Wagner erstmals eine Startelf nominieren und dabei einige schwierige Entscheidungen treffen. So könnte der 1. FC Köln in Würzburg beginnen.

Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison trifft der FC auf die Würzburger Kickers. Wagner kann dabei nahezu auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Entsprechend groß ist der Konkurrenzkampf auf vielen Positionen. Während sich der Trainer bei einigen Personalien bereits festgelegt hat, ließ er bei anderen die Frage noch offen, wer den Vorzug erhält.

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Drei Profis stehen dem FC zum Auftakt definitiv nicht zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten Sebastian Sebulonsen und Timo Hübers, die sich weiterhin im Reha-Training befinden, fällt auch Luca Waldschmidt aus. Den Offensivspieler plagen muskuläre Probleme, die einen Einsatz in Würzburg verhindern. Während es auf dem Feld noch Fragezeichen gibt, ist die Entscheidung im Tor hingegen bereits gefallen. Nachdem Ron-Robert Zieler unter Wagners Vorgänger Lukas Kwasniok als Pokal-Keeper eingesetzt wurde und in den Partien gegen Jahn Regensburg und den FC Bayern zwischen den Pfosten stand, setzt Wagner in dieser Saison auf seine klare Nummer Eins. Marvin Schwäbe wird deshalb in Würzburg im Tor stehen.

Keine Startelf für Rückkehrer Skhiri

Auf der linken Abwehrseite ist Gideon Mensah gesetzt. Einen echten Konkurrenten gibt es derzeit nicht. Rechts wird Alessio Castro-Montes beginnen. Fürst überzeugte in der Vorbereitung und hinterließ dabei einen guten Eindruck. Dennoch spricht vieles dafür, dass der erfahrenere Castro-Montes den Vorzug erhält. In der Innenverteidigung stehen mit Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili, Rav van den Berg und Joel Schmied gleich vier Kandidaten zur Verfügung. Die besten Karten auf einen Platz in der ersten Elf haben derzeit Simpson-Pusey und Lochoshvili. Beide dürften aufgrund ihrer Erfahrungen und der Eindrücke aus der Vorbereitung gegenüber den Konkurrenten leicht im Vorteil sein.


Die voraussichtliche Aufstellung der Geißböcke
Die voraussichtliche Aufstellung der Geißböcke

Im zentralen Mittelfeld scheint Tom Krauß gesetzt zu sein. Um den Platz an seiner Seite kämpfen Paul Okon-Engstler und Isak Johannesson. Okon-Engstler begann im Test gegen Paderborn in der mutmaßlichen A‑Elf. Johannesson durfte erst im zweiten Test auflaufen, konnte dort allerdings mit einem überzeugenden Auftritt auf sich aufmerksam machen. Deshalb ist ein Startelfeinsatz des Isländers durchaus möglich. Für Rückkehrer Ellyes Skhiri kommt ein Einsatz von Beginn an dagegen noch zu früh. Der Mittelfeldspieler wurde erst am Freitag offiziell vorgestellt und ist laut Wagner noch keine Option für die Startformation. Bei entsprechendem Spielverlauf soll der Tunesier allerdings möglichst zu seinen ersten Minuten nach der Rückkehr kommen.

Welches System lässt Wagner spielen?

Auf dem linken Flügel ist Said El Mala gesetzt. Rechts hat Linton Maina die besten Chancen. Der 26-Jährige absolvierte eine starke Vorbereitung und überzeugte insbesondere mit seiner Geschwindigkeit, die gegen einen defensiv ausgerichteten Drittligisten ein wichtiger Faktor werden könnte. Auf der Zehnerposition besitzt Jan Thielmann derzeit die besten Karten. Allerdings ist es genauso möglich, dass die beiden die Positionen tauschen. Auch das wurde in den Testspielen ausprobiert. Mit Marius Bülter und Reigan Heskey stehen Wagner allerdings weitere Alternativen zur Verfügung. Im Sturmzentrum spricht vieles für Ragnar Ache. Der Angreifer verpasste das Saisonende verletzungsbedingt, absolvierte diesmal jedoch die komplette Vorbereitung. Dabei präsentierte er sich mehrfach treffsicher und dürfte deshalb zunächst den Vorzug vor Neuzugang Thijs Dallinga erhalten. Der Niederländer ist erst seit rund einer Woche beim FC und hatte entsprechend weniger Zeit, sich an die Abläufe und seine neuen Mitspieler zu gewöhnen.

Sollte Wagner allerdings nicht im 4-2-3-1, sondern in einem 4-4-2 antreten lassen, könnte sich die Besetzung in der Offensive verändern. In diesem Fall wäre es denkbar, dass Thielmann zunächst auf der Bank Platz nimmt und Dallinga gemeinsam mit Ache im Sturmzentrum beginnt. Damit würde der Niederländer direkt bei seinem ersten Einsatz für den FC in der Startelf stehen.


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Strategie beim 1. FC Köln: René Wagner und die Kraft des Wirs

René Wagner beobachtet seine Mannschaft
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Strategie beim 1. FC Köln: René Wagner und die Kraft des Wirs

Auch wenn René Wagner schon mal laut werden kann, sind es eher leise Töne, die auf dem Trainingsgelände Einzug erhalten haben. Der Cheftrainer setzt viel auf soziale Kompetenz und Gemeinschaft. Auch deswegen wurde er verpflichtet beim 1. FC Köln: René Wagner und die Kraft des Wirs.

Erst im Trainingslager in Kitzbühel sprach René Wagner vom „Sozialen Leim“, den es dieser Tage in Köln anzurühren gilt. Tatsächlich geht der Coach mit dieser Maxime voran. Das soll sich auch auf den sportlichen Erfolg auswirken.

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Es war eines der dominierenden Themen des Frühsommers: Wer würde die feste Nachfolge von Lukas Kwasniok antreten? Und welche Eigenschaften muss derjenige mitbringen, um dem Anforderungsprofil dieses Jobs gerecht zu werden? Am Geißbockheim setzen die Verantwortlichen auf René Wagner, der als Interimscoach die Geißböcke zum Klassenerhalt geführt hatte. Ein Argument, das pro Wagner unmittelbar nach seiner Übernahme und zuletzt wieder in der Saisonvorbereitung immer wieder angeführt wurde, ist sein überdurchschnittlich gutes Verhältnis zu seiner Mannschaft. Dieses Narrativ hält der Verein auch in der neuen Saison aufrecht.

Im Podcast „Thekenphilosophen“ blickte Vizepräsident Ulf Sobek auf den Prozess um die wohl wichtigste Personalentscheidung des Sommers zurück. „Am Ende des Prozesses sind wir dann bei René Wagner rausgekommen, weil er Köln auch als Standort kennt, was man auch nicht letztendlich unterschätzen kann, er uns einen klaren Weg aufgezeigt hat. Und das war dann nachher die Entscheidung, warum wir uns dann mit voller Überzeugung für René Wagner entschieden haben“, erklärte Sobek. Man merke inzwischen deutlich, wie die Leute sähen, wie auf der Arbeit gearbeitet werde und wie die Kommunikation ablaufe, so der Vizepräsident weiter.

Bewusste Entscheidung für René Wagners Stil

Sobek machte zudem deutlich, dass der Wechsel auf dem Trainerposten auch eine bewusste Entscheidung für mehr Ruhe gewesen sei. „Wir wollten damals ganz bewusst einfach auch einen Wechsel haben, weil wir hatten ja vorher einen Trainer, der, ich nenne es mal positiv, sehr engagiert war. Und wir wollten, dass wir uns wieder stärker auf das Thema Fußball konzentrieren, außerhalb dieser ganzen Nebenthemen“, sagte er. Die klare Maßgabe an Wagner lautet: „Arbeite ruhig und strukturiert, sei streng genommen eher langweilig und was auch immer, aber sieh zu, dass der Fokus wieder auf dem Fußball liegt.“ Auffallend ist, dass Wagner die Kommunikation mit seinen Spielern sucht und sie immer wieder anspricht. Wie aus dem Kreis der Akteure zu vernehmen ist, kommt genau das an. Die Spieler sind von der offenen Art des Trainerteams überzeugt und wissen offenbar genau, woran sie sind.

Wagner stärkt auf beeindruckende Weise das „Wir“ und will eine Mannschaft auf und neben dem Platz. Eine Mannschaft, die als Team funktioniert, was man von Vereinsseite aus auch nicht müde wird, zu betonen. Dass dieser Kommunikationsstil durchaus ein Erfolgsfaktor sein kann, legen auch sportwissenschaftliche Untersuchungen nahe. Studien zur emotionalen Intelligenz von Trainern zeigen einen Zusammenhang zwischen der Fähigkeit, eigene Emotionen zu regulieren und auf die Bedürfnisse der Spieler einzugehen, und dem Zusammenhalt sowie der Motivation innerhalb einer Mannschaft. Ein ruhiger, strukturierter Umgang – wie ihn Sobek von Wagner explizit einfordert – gilt dabei als Baustein, der Vertrauen und Selbstwirksamkeit im Team stärken kann.

Soziale Kompetenz als Baustein

Ob sich ein guter Draht zwischen Trainer und Mannschaft tatsächlich in Punkten und Tabellenplätzen niederschlägt, ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Analysen, die den Zusammenhang zwischen emotionaler Intelligenz und sportlicher Leistung in verschiedenen Sportarten untersucht haben, kommen zu dem Ergebnis, dass es einen positiven, wenn auch kleinen bis moderaten Effekt gibt. Für Trainer im Speziellen zeigen Studien vor allem indirekte Wirkungen. Eine gut ausgeprägte emotionale Intelligenz hängt mit stärkerem Zusammenhalt im Team, höherer Zufriedenheit der Spieler und positiverem Verhalten in Drucksituationen zusammen. Ein direkter, ursächlicher Beweis dafür, dass dies auch zu mehr sportlichem Erfolg führt, steht jedoch aus. Wagners kommunikativer Ansatz mag also ein Baustein sein, der das Umfeld beim FC stabilisiert, als alleinige Erklärung für den erhofften sportlichen Aufschwung taugt er jedoch nicht.


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Duell der offensiven Schlüsselspieler: Wer am Montag den Unterschied machen kann

Ivan Franjic und Said El Mala könnten die Schlüsselspieler sein
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Duell der offensiven Schlüsselspieler: Wer am Montag den Unterschied machen kann

Der Start der Pflichtspielsaison steht nun an. Am Montagabend trifft der Effzeh in der ersten Runde des DFB-Pokals auf die Würzburger Kickers. Während der FC erst eine Woche später in den Ligabetrieb startet, haben die Kickers bereits zwei Spiele in der dritten Liga hinter sich. Ein Rückkehrer hat sich dabei schon in den Fokus gespielt. Einen besonderen Mann für die Offensive gibt es bekanntlich auch beim 1. FC Köln in Würzburg: Auf diese Spieler kommt es an.

Nach vier Jahren sind die Würzburger Kickers zurück in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen lief der Saisonstart mehr als zufriedenstellend und derzeit steht der Aufsteiger auf dem dritten Tabellenplatz. Besonders hervorzuheben ist dabei Ivan-Leon Franjic. Der Zehner ist in diesem Sommer aus Wiesbaden zurückgekehrt und mit zwei Treffern aktuell der beste Torschütze der Würzburger. Beim 1. FC Köln steht nach wie vor Said El Mala im Fokus.

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Der Rückkehrer: Ivan-Leon Franjic

Vor zwei Jahren verließ Ivan-Leon Franjic die Würzburger Kickers bewusst, aber auch schweren Herzens in Richtung Wiesbaden. In der hessischen Landeshauptstadt wurde der Deutsch-Kroate sportlich aber nie richtig glücklich und bestritt in der vergangenen Saison lediglich zwei Spiele für den SV Wehen. In diesem Sommer folgte dann die Rückkehr nach Würzburg. Nachdem die Mannschaft von Michael Schiele vor zwei Jahren noch dramatisch in der Relegation um den Aufstieg in die dritte Liga scheiterte, konnte am Ende der Saison 2025/26 nicht nur dieser, sondern auch der Sieg im Landespokal Bayern gefeiert werden. Im Elfmeterschießen setzte sich Würzburg gegen 1860 München mit 5:3 durch und löste damit auch das Ticket für den DFB-Pokal.

Der Saisonauftakt verlief gut und nun wartet der große 1. FC Köln. Franjic ist dabei nach seinem Wechsel direkt voll eingeschlagen. Gegen seine ehemaligen Kollegen aus Wiesbaden brachte er die Kickers zunächst durch einen sehenswerten Freistoß unter die Latte in Führung. Kurz vor Schluss gelang ihm zudem der Treffer zum 4:0-Endstand. Der Westerwälder fühlt sich sichtlich wohl in seiner neuen alten Heimat. Sportlich ist er den Anhängern der Kickers als Torschütze, vor allem aber als Vorbereiter in Erinnerung geblieben. Franjic gilt als extrem ballsicher, als Ballverteiler, ausgestattet mit einer hervorragende Schusstechnik. Gegen die Domstädter wird es der offensive Mittelfeldspieler wahrscheinlich mit Tom Krauß zu tun bekommen. Eine ganz neue Herausforderung für den kreativen Rechtsfuß. Wenn er seine aktuelle Form allerdings auch gegen den FC auf den Rasen bringt, könnte er die Kölner Hintermannschaft vor Probleme stellen.

Das Kölner Wunderkind: Said El Mala

Auf Kölner Seite weiß einer ganz genau, wie man in der dritten Liga erfolgreich Fußball spielt: Said El Mala. Für Viktoria Köln kam er 42-mal zum Einsatz, erzielte dabei 14 Tore und legte sechs weitere auf. Außerdem wurde er in der Saison 2024/25 zum besten jungen Spieler der Saison und mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet. Auch in der Bundesliga fand er sich schnell zurecht und wusste sofort zu überzeugen. Nach dem sicheren Verbleib in diesem Sommer ist El Mala der unumstrittene Starspieler beim FC. Gegen Würzburg hat der Linksaußen seinen Platz in der Anfangsformation sicher.

An einem guten Tag ist El Mala für jede Abwehr der Welt eine Gefahr. Nicht umsonst hat sich im vergangenen Jahr die internationale Elite nach dem Spieler mindestens erkundigt. Die Diskussion ist jetzt vom Tisch. Der Hype um den Spieler bleibt. Wie die Kickers-Defensive plant, ihn zu stoppen, wird sich am Montagabend zeigen. Auch wenn eine ähnliche Entwicklung beim 28 Jahre alten Franjic eher unwahrscheinlich ist, zeigt sie doch, wie weit man es aus der dritten Liga bringen kann.


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Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Wer hat Chancen auf die Startelf, wer sitzt auf der Bank? Die Kader-Prognose: Mittelfeld und Angriff

Ragnar Ache jubelt über seinen Treffer gegen den HSV
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Wer hat Chancen auf die Startelf, wer sitzt auf der Bank? Die Kader-Prognose: Mittelfeld und Angriff

Kurz vor dem Pflichtspielstart im DFB-Pokal formiert sich eine erste Elf – auch, wenn noch einige Kaderlücken zu besetzen sind. Wer wird es in die Startelf schaffen, wem bleibt eher die Jokerrolle beim 1. FC Köln? Die Kader-Prognose Teil 2: Mittelfeld und Angriff.

Der FC hat im Sommer 2026 ein weiteres Facelift erfahren und wird sich wohl auch noch weiter verändern. Denn weitere Zugänge aber auch Abgänge sind noch offen. Doch wie sieht es im Kader mit potenziellen Stammplätzen aus? Unsere Prognose für Mittelfeld und Angriff.

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Das Mittelfeld

Tom Krauß

Nach dem Abgang von Eric Martel wohl zunächst gesetzt. Zweikampfstark und unangenehm als Gegenspieler. Kann in dieser Saison eine größere Rolle übernehmen, auch wenn weiterhin nach einem neuen Sechser gesucht wird. Position: Startelfkandidat

Isak Johannesson

Hat in der vergangenen Saison seine Leistung noch nicht konstant zeigen können. Sein Talent steht aber außer Frage. Hat schon bewiesen, wie wichtig er sein kann. Will diese Saison mit neuer Rückennummer durchstarten. Position: Startelfkandidat

Ellyes Skhiri

Der Tunesier ist erst seit wenigen Tagen in Köln und absolviert demnach gerade erst seine ersten Einheiten. Nach der schwachen Vorsaison hofft man in Köln auf die Leistung, die Skhiri damals beim FC abgerissen hat. Skhiri soll ein Führungsspieler werden, Verantwortung übernehmen. Insofern ist er mittelfristig als Stammspieler eingeplant. Am Montag gibt es erst mal die Ersatzbank. Position: Stammelf

Reigan Heskey

Talentierter englischer Flügelspieler. Stark im Eins-gegen-Eins und pfeilschnell. In diesem Sommer von Manchester City verpflichtet. Zunächst wohl keine Startelfoption, könnte jedoch im Saisonverlauf Fahrt aufnehmen und die Fans begeistern. Position: Ersatzmann

Said El Mala

Die Personalie beim FC schlechthin. Auch in der kommenden Saison also der absolute Leistungsträger und Starspieler im Kader. Kann sowohl auf dem linken Flügel, als auch im Zentrum spielen. Bei vergleichbarer Entwicklung zur Vorsaison über den nächsten Sommer hinaus wohl nicht zu halten. Position: Stammspieler

Paul Okon-Engstler hat noch viel Entwicklungspotenzial
Paul Okon-Engstler hat noch viel Entwicklungspotenzial (Foto: come-on.fc.com)
Paul Okon-Engstler

Neuer Mann für die Sechser-Position. Nach der WM aus Australien verpflichtet. Braucht wohl noch eine Weile, könnte sich im Saisonverlauf allerdings zur Startelfoption entwickeln. Mit seinen 21 Jahren noch viel Entwicklungspotenzial. Position: Ersatzmann

Jan Thielmann

Hat im Sommer angekündigt, dass er mehr Verantwortung übernehmen will. Seine Vorbereitung war durchwachsen. Duelliert sich mit Linton Maina um den Platz in der Anfangsformation. Lange dabei und Kölner ein Eigengewächs. Position: Startelfkandidat

Linton Maina

Starke Vorbereitung, nachdem viele ihn schon abgeschrieben hatten. Bringt enormes Tempo mit. Kann eine Waffe sein und dem FC damit wichtige Punkte sichern. Position: Startelfkandidat

Gil Neves

Als vielversprechendes Talent von Benfica verpflichtet. Ist zunächst für die U21 eingeplant, könnte aber Kadereinsätze bekommen. Für die Startelf wohl diese Saison keine Option. Womöglich ein spannender Kandidat für die nächsten Jahre. Position: Ergänzungsspieler

Der Angriff

Luca Waldschmidt

Mit fünf Toren einer der Gewinner der Vorbereitung. Kämpft jedoch seit Jahren mit inkonstanten Leistungen. Wenn er in Form ist, kann er enorm wichtig sein. Zudem ein sicherer Elfmeterschütze. Fällt gegen Würzburg aus. Position: Startelfkandidat

Ragnar Ache im Trainingslager in St. Johann
Ragnar Ache im Trainingslager in St. Johann
Ragnar Ache

Gilt zum Saisonstart als gesetzt. Sehr kopfball- und abschlussstark vor dem Tor. Möchte mit Sicherheit auf der vergangenen Saison aufbauen. Könnte den FC zu vielen Punkten schießen. Position: Stammspieler

Thijs Dallinga

Am vergangenen Montag aus Bologna verpflichtet. Zunächst nur ausgeliehen, der FC besitzt jedoch eine Kaufoption. Spannendes Profil. Hat in Frankreich schon gezeigt, dass er weiß, wo das Tor steht. Wird sich zunächst wohl erstmal hinter Ache anstellen müssen. Eventuell wäre auch eine Doppelspitze denkbar. Position: Startelfkandidat

Marius Bülter

Starke Vorbereitung gespielt. Mit seiner Erfahrung wichtig für die Mannschaft. Zudem immer wieder mit wichtigen Toren. Wird während der Saison wahrscheinlich als Energiebringer von der Bank fungieren. Position: Ersatzmann

Youssoupha Niang

Galt zu Beginn der Vorbereitung als Überraschungskandidat, zuletzt allerdings eher wieder in die zweite Reihe gerutscht. Offensiv flexibel einsetzbar, schnell und torgefährlich. Dürfte insbesondere für die Schlussphase einer Partie spannend sein. Könnte sich im Saisonverlauf an die Startelf annähern. Position: Ersatzmann

Die Jugendspieler

Auch in der Offensive durften sich einige Spieler aus der U21 zeigen. Der Kader soll nun zum Saisonstart allerdings verkleinert werden. Vielleicht konnte sich dennoch einer der jungen Spieler nachhaltig beweisen.

Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev und Patrik Kristal trainieren mit den Profis in Kitzbühel
Kristiyan Irmiev und Patrik Kristal trainieren mit den Profis in Kitzbühel (Foto: come-on-fc.com)
Patrik Kristal

Wurde von Trainer René Wagner mehrfach öffentlich gelobt. Könnte während der Saison mal in den Kader rutschen, hat im Mittelfeldzentrum allerdings starke Konkurrenz. Soll hauptsächlich in der Regionalliga zum Einsatz kommen. Der FC will außerdem auf der sechs unbedingt noch nachlegen. Spannender Kandidat für die nächsten Jahre. Position: Ergänzungsspieler

Kristiyan Irmiev

Durfte die Vorbereitung mit den Profis bestreiten, wird während der Saison allerdings zur U21 zurückkehren. Womöglich gelegentlich als Trainingsspieler bei den Profis dabei. Position: Regionalliga

Maik Afri Akumu

Durfte in seiner ersten Herrensaison direkt die Vorbereitung mit den Profis bestreiten. Bringt Tempo und Dribbling mit. Soll zunächst in der U21 Spielzeit und Erfahrung sammeln, könnte allerdings ebenfalls bei Ausfällen eine Chance auf den Kader haben. Seine Zeit steht noch bevor. Position: Ergänzungsspieler


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„Davor kann man seinen Hut ziehen“ – U21 des 1. FC Köln besteht Reifeprüfung in Oberhausen

Manuel Hartmann vom 1. FC Köln
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„Davor kann man seinen Hut ziehen“ – U21 des 1. FC Köln besteht Reifeprüfung in Oberhausen

Die U21 des 1. FC Köln hat am Samstagnachmittag ein großes Ausrufezeichen in Oberhausen gesetzt. Die FC-Reserve zeigte eine Woche nach dem Fehltritt gegen Gütersloh eine reife Leistung, insbesondere in der Defensive. Das sagt Manuel Hartmann zur Leistung der U21 gegen Oberhausen.

Trainer Manuel Hartmann sprach im Nachgang über den starken Auftritt seiner jungen Mannschaft, den verschossenen Elfmeter und die entscheidende Schlussphase.

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Es war ein bemerkenswerter Nachmittag im Niederrhein-Stadion von Oberhausen. Die vor der Saison hochgehandelten Kleeblätter hatten bislang noch kein Spiel der noch jungen Regionalliga-Saison verloren – doch das sollte sich gegen die FC-Reserve ändern. Dabei zeigten die Kölner über weite Strecken eine starke Leistung. Im ersten Durchgang war die FC-Reserve bei ihren Chancen eiskalt – zumindest bis zum Elfmeter von Malek El Mala. Und nach der Pause zeigte die junge Mannschaft, dass sie auch leidenschaftlich – und erfolgreich – verteidigen kann.

Spiel auf „sehr hohem Regionalliganiveau“

„Wir wussten, dass wir einen sehr spielstarken Gegner vor der Brust haben, der auch eine sehr hohe Qualität besitzt. Dementsprechend war das gesamte Spiel auf einem sehr hohen Regionalliganiveau“, konstatierte Kölns Trainer Manuel Hartmann. Seine Mannschaft habe die Inhalte, die sie sich unter der Woche erarbeitet habe, „sehr gut umgesetzt“. Und hätte Malek El Mala vom Elfmeterpunkt seinen zweiten Treffer des Tages zum 3:0 vor der Pause verwandelt, wäre die Partie wahrscheinlich frühzeitig entschieden gewesen. „Der war nicht gut geschossen, muss man so sagen. Das kann er besser“, urteilte Hartmann.

Stattdessen bekam Oberhausen insbesondere nach der Pause wieder mehr Zugriff. Die Kölner hätten sich beim Anlaufen zunehmend passiver verhalten und dem Gegner dadurch Räume eröffnet. Der Anschlusstreffer fiel schließlich nach einem Eckball. Obwohl die Kölner die Standardsituation zuvor weitgehend konsequent verteidigt hätten, habe ein Spieler seinen Gegenspieler aus den Augen verloren. „Da lässt ein Spieler leider seinen Mann laufen und genau dieser Spieler macht dann auch das Tor“, kritisierte Hartmann. Das Verhalten in dieser Szene müsse die Mannschaft „dringend aufarbeiten“.

„Davor kann man seinen Hut ziehen“

Oberhausen drängte danach auf den Ausgleich, während die junge Kölner Mannschaft just vor der gegnerischen Fankurve zunehmend gefordert war. Genau darin sah Hartmann einen besonderen Wert des Erfolgs. „Wir waren heute am Anfang des Spiels, glaube ich, bei einem Durchschnittsalter von rund 20 Jahren“, sagte der Trainer. Mit Gil Neves und Maik Akumu seien zwei Spieler sogar noch für die U19 einsatzberechtigt. Umso größer sei seine Anerkennung für den Auftritt gewesen: „Wie sie das gemeistert haben, war dann schon wirklich beeindruckend. Davor kann man seinen Hut ziehen und das als nächsten Step in der Entwicklung sehen.“

Auch El Mala habe trotz des verschossenen Elfmeters eine starke Partie gezeigt. Der Angreifer sei nach seinem Fehlschuss kurz geknickt gewesen, habe sich aber sofort wieder in die Mannschaft eingebracht. Für Hartmann sei es die bislang beste Leistung des Offensivspielers in den ersten vier Spielen gewesen: „Malek hat nichtsdestotrotz heute wieder ein sehr engagiertes Spiel gemacht, war ein Aktivposten in der ganzen ersten Halbzeit“, lobte der Trainer. El Mala habe viel für die Mannschaft gearbeitet und sich mit seinem Treffer selbst belohnt.

Für die junge Kölner Mannschaft dürfte dieser Sieg besonders wertvoll sein. Sie zeigte in Oberhausen nicht nur ihre spielerischen Möglichkeiten, sondern bewies vor allem in der hektischen Schlussphase, dass sie auch mit Druck und Widrigkeiten umgehen kann. Darauf kann der Trainer in den kommenden Wochen aufbauen.


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Youngster im Pokal nicht dabei: Mit diesem Kader reist der FC nach Würzburg

Ellyes Skhiri und Jan Thielmann bei der Abfahrt nach Würzburg
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Youngster im Pokal nicht dabei: Mit diesem Kader reist der FC nach Würzburg

Mit der Begegnung gegen die Würzburger Kickers im DFB-Pokal startet der FC in die neue Saison. Nach der Einheit am Sonntag brachen die Geißböcke auf. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Würzburg.

Eine gute Woche vor dem Deadline Day hat der FC seinen Kader weitestgehend beisammen. Der Coach sprach zuletzt davon, dass es noch anderthalb Plätze zu füllen gäbe. Eine Position ist die des Linksverteidigers, die andere ist offen. Doch Mikey Moore bleibt weiterhin das große Thema. Doch nicht für alle Spieler, die zuletzt mit der Mannschaft trainiert haben, war am Sonntag Platz. da reiste das Team ab nach Würzburg.

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Gut drei Monate nach dem letzten Saisonspiel der Spielzeit 25/26 gegen Bayern München geht es nun mit dem Auswärtsspiel gegen die Würzburger Kickers weiter. Der FC hat im Sommer erneut einen Kaderumbruch hinnehmen müssen und wird sein neues Gesicht präsentieren. Dazu reisen auch die Neuverpflichtungen mit zum Pokalfight gegen den Drittligisten – dazu gehören auch die beiden Spieler, die erst diese Woche präsentiert wurden. Sowohl Ellyes Skhiri und Thijs Dallinga brachen am Sonntagnachmittag mit der Mannschaft auf. Said El Mala wird dann am Montagabend auch das erste Mal mit der Nummer 10 auflaufen. Klar war aber auch, dass René Wagner nicht den gesamten Kader mit nach Würzburg nehmen würde. Sebastian Sebulonsen und Timo Hübers werden weiterhin bis auf weiteres verletzt fehlen. Luca Waldschmidt verpasst das erste Pflichtspiel aufgrund von muskulären Problemen. Und das, obwohl der Spieler der erfolgreichste Scorer der Vorbereitung war.

Reigan Heskey fährt nach Würzburg
Reigan Heskey fährt nach Würzburg

Innenverteidiger nicht dabei

Neben den angeschlagenen und verletzten Spielern musste Wagner auch weitere Kader-Entscheidungen treffen. Dieses Mal erwischte es die beiden Innenverteidiger Elias Bakatukanda und Julian Pauli. Beide gelten aktuell als Leihkandidaten. Dem FC stehen aktuell mit Luka Lochoshvili, Joel Schmied, Jahmai Simpson-Pusey und Rav van den Berg vier Innenverteidiger zur Verfügung, die in der internen Rangliste vor den beiden Eigengewächsen rangieren. Vor allem Bakatukanda soll bei einem anderen Verein weitere Spielpraxis sammeln. Auch Youssoupha Niang stieg nicht mit der Mannschaft in den Bus. Die Begegnung gegen Würzburg wird am Montag um 18 Uhr angepfiffen.

Diese Spieler sind am Montag in Würzburg mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
Abwehr: Gideon Mensah, Rav van den Berg, Alessio Castro-Montes, Luka Lochoshvili, Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied, Jonathan Friemel
Mittelfeld: Paul Okon-Engstler, Ellyes Skhiri, Isak Johannesson, Linton Maina, Jan Thielmann, Reigan Heskey
Sturm: Marius Bülter, Ragnar Ache, Thijs Dallinga, Said El Mala

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Timo Hübers, Sebastian Sebulonsen, Luca Waldschmidt, Youssoupha Niang Julian Pauli, Elias Bakatukanda, Imad Rondic

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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wann spielt der 1. FC Köln gegen die Würzburger Kickers?

Die Begegnung wird am Montag um 18 Uhr angepfiffen. Die erste Runde des Pokals schließt an diesem Wochenende der FC Schalke 04 mit dem Auswärtsspiel beim Hallescher FC. Allerdings stehen noch die beiden Pokalspiele von den Bayern und Dortmund an, die sich am Samstag im Supercup gegenüber standen.

Hat der FC schon mal gegen Würzburg gespeilt?

Bislang gab es das direkte Duell in einem Pflichtspiel noch nicht.