Beim 1. FC Köln wächst der Handlungsdruck: Thomas Kessler öffnet die Tür zum Transfermarkt – im Winter

Thomas Kessler sondiert mit den Kaderplanern den Markt
,
Startseite » News » Seite 8

Beim 1. FC Köln wächst der Handlungsdruck: Thomas Kessler öffnet die Tür zum Transfermarkt – im Winter

Die Verletzungssorgen beim 1. FC Köln nehmen nicht ab. Besonders im Sturm fehlen René Wagner inzwischen wichtige Alternativen, doch auch in der Defensive und im zentralen Mittelfeld könnten Engpässe entstehen. Geschäftsführer Thomas Kessler bestätigt, dass der FC den Markt sondiert. Auf welchen Positionen die Kölner im Winter nachlegen könnten – und was dagegen spricht.

Zahlreiche Verletzungen hat der FC in der jungen Saison schon aufzuweisen Und damit rückt auch die Frage nach möglichen Verstärkungen im Winter immer stärker in den Mittelpunkt.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

In der Begegnung gegen Eintracht Frankfurt haben die Akteure der Geißböcke dem Geschäftsführer Sport sicherlich den ein oder anderen Anlass zum Grübeln gegeben. Vermutlich werden sich auf der Stirn des Ex-Keepers hier und da sogar Sorgenfalten ausgebreitet haben. Denn gleich zwei Mal blieb Said El Mala nach einem Foulspiel am Boden liegen. Einmal ließ seine direkte Reaktion auch eigentlich nichts Gutes vermuten. Doch El Mala spielte weiter. Genauso, wie nach dem zweiten Stempler, den der 20-Jährige im Laufe der zweiten Halbzeit einsteckte. Später erklärte El Mala, ihm ginge es gut. Zum Glück aus Kölner Sicht, denn einen weiteren Ausfall in der Offensive können sich die Geißböcke wahrlich nicht erlauben. Gerade der Shootingstar wäre in der aktuellen Situation nur schwer zu ersetzen.

Thomas Kessler: Nicht nur El Mala hätte treffen können

Sowohl El Mala als auch Kessler wiesen am Freitagabend zurück, dass das Ergebnis an einem einzelnen Spieler hänge. Für El Mala sei das „Quatsch“, so der 20-Jährige bei Sky. Er selbst sei auch nur so erfolgreich, weil die Mannschaft ihm dabei helfe. Und Kessler betonte auch, dass eben nicht nur der Youngster das Tor hätte treffen können. „Ich habe viele Situationen gesehen. Auch nach der Auswechslung von Said. Da hat Reigan Heskey eine sehr gute Situation, die im letzten Moment geblockt wird. Marius Bülter hat die ein oder andere Situation“, erklärte Kessler. Und doch zeigte die während des Spiels noch drohende Verletzung eine Problematik im Kölner Kader. Weitere Ausfälle werden nur schwer zu kompensieren sein. Und so sind die jüngsten Spekulationen über mögliche Transfers im Winter folgerichtig.

Wintertransfers beim FC: Im Sturm ist der Bedarf besonders groß

Klar ist, dass die Kölner nicht nach einem vertragslosen Spieler schauen wollen, im Winter könnte das aber angesichts der langen Ausfallzeit von Thijs Dallinga ganz anders aussehen. „Die Verletzungen sind natürlich ärgerlich bei uns. Ob das Thijs ist, ob das Ellyes ist“, sagte Kessler und öffnete das Transferfenster: „Wir sondieren den Markt“, sagte der Geschäftsführer. Die Arbeit der Scouts hat schon längst begonnen – oder besser gesagt, sie endet bekanntlich nicht mit dem Deadline Day. Dass sich Tim Steidten und Thomas Kessler gerade in vorderster Front nun ihre Gedanken machen, ist folgerichtig. Denn Dallinga wurde bekanntlich als Reaktion auf die Verletzungsanfälligkeit von Ache verpflichtet. Dass diese Maßnahme eine sinnvolle ist, zeigt sich aktuell. Denn Ache ist verletzt und auch der dritte und letzte Zielstürmer des Kaders, Imad Rondic, fehlt verletzt.

Auch in der Innenverteidigung könnte der 1. FC Köln nachlegen

Doch ist davon auszugehen, dass die Geißböcke eben nicht nur nach einem Stürmer Ausschau halten. Gerade der mögliche Ausfall von Joel Schmied verschärft die Situation in der Defensive. Aktuell befinden sich vier Innenverteidiger im Kader. Doch an Rav van den Berg scheint René Wagner nicht so wirklich zu glauben. Der Niederländer hat in dieser Saison noch keine Minute gespielt, stand gleich mehrfach gar nicht erst im Kader und das eben nicht nur aufgrund der aktuellen Verletzung. Sollte Schmied länger ausfallen, wird das Thema ein größeres. Denn dann gibt es nur noch zwei gelernte fitte Innenverteidiger im Kader und die waren in dieser Spielzeit nicht immer sattelfest. Möglicherweise wird Rav van den Berg im Winter also eine neue Herausforderung und die Kölner dementsprechend eine Alternative suchen. Denn eine Rückkehr von Timo Hübers bahnt sich aktuell nicht an.

Skhiris Ausfall: Braucht der FC auch einen neuen Sechser?

Auch Ellyes Skhiri fehlt den Kölnern offenbar bis Anfang nächsten Jahres, das hatte René Wagner erst kürzlich erklärt. Und da der FC ganz bewusst nach einem routinierten Mittelfeldspieler als Soforthilfe, der Leader-Qualitäten mitbringt, gesucht hat, ist der Impuls nach einer Verstärkung in der Zentralen sicherlich ebenfalls verständlich. Ob es den aber geben wird, ist mindestens fraglich. Denn auch im Fall Skhiri will der FC nicht nach einem vertragslosen Spieler suchen. Ob die Kölner im Winter noch einen Sechser benötigen, wird mit dem Reha-Verlauf des Tunesiers zusammenhängen. „Wir hoffen, dass Ellyes schnell wieder dabei ist“, sagte Kessler am Freitag. Dann wird es wohl keinen neuen Sechser im Winter geben.

Wie groß der Handlungsbedarf im Winter tatsächlich wird, hängt damit von mehreren Faktoren ab. Vor allem die Entwicklung der verletzten Spieler dürfte entscheidend sein. Klar ist aber auch: Der FC kann nicht auf jeder Position gleichermaßen nachlegen, zumal die finanziellen Möglichkeiten begrenzt sind. Thomas Kessler und Tim Steidten werden deshalb genau abwägen müssen, wo eine Verstärkung wirklich notwendig ist. Dass die Kölner den Markt sondieren, überrascht angesichts der aktuellen Personalsituation jedenfalls nicht. Die spannendere Frage ist, ob aus der Suche im Winter auch konkrete Transfers werden.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Selbst ein Abwehrriegel reicht nicht: René Wagners Plan geht lange auf – doch dem 1. FC Köln droht ein Negativrekord

Luka Lochoshvili und Jahmai Simpson-Pusey im Zweikampf mit Frankfurts Younes Ebnoutalib (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
,
Startseite » News » Seite 8

Selbst ein Abwehrriegel reicht nicht: René Wagners Plan geht lange auf – doch dem 1. FC Köln droht ein Negativrekord

René Wagner überraschte gegen Eintracht Frankfurt mit einer Fünferkette. Die Umstellung sorgte zunächst für mehr Stabilität, doch am Ende musste der 1. FC Köln erneut einen Gegentreffer hinnehmen. Damit droht den Geißböcken im kommenden Spiel gegen Schalke 04 die Einstellung eines Negativrekords. Dabei war die erste Weiße Weste der Saison zwischenzeitlich zum Greifen nah.

Lange hatte es danach ausgesehen, dass René Wagners Taktik aufgeht und der 1. FC Köln mit einer Fünferkette das erste Mal unter ihrem Coach zu Null spielt. Doch durch einen Moment der Unaufmerksamkeit in der FC-Defensive kombiniert mit einem Frankfurter Geniestreich von Noël Aséko traf Younes Ebnoutalib doch zum 1:0 und besiegelte die Kölner Niederlage.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Eine Überraschung hatte FC-Coach René Wagner in der Aufstellung gegen die Eintracht am Start – und die hatte vor dem Spiel niemand kommen sehen: Das erste Mal in dieser Spielzeit ließ der Trainer seine Mannschaft mit einer Fünferkette auflaufen. Joel Schmied rückte für Mikey Moore in die Startformation. „Es ging auch mal wieder darum, defensiv stabil zu sein“, erklärte Marius Bülter die Umstellung seines Coaches. Eine erstmal nachvollziehbare Herangehensweise, nachdem der FC vor dem Spiel ganze 19 Spiele in Folge nicht zu Null spielen konnte. Und schließlich erwartete die Kölner mit Frankfurt eine Mannschaft, die zwar zuletzt ebenfalls deutliche Schwächen in der Verteidigung zeigte, deren Prunkstück aber die Offensive ist.

Wagners Fünferkette funktioniert zunächst gegen Frankfurt

Diese konnten die Geißböcke aber gerade in der ersten Halbzeit durch die Umstellung sehr gut im Zaum halten. Wagners Plan ging erstmal auf. „Ich glaube, wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Wir haben die beste erste Halbzeit der Saison gespielt und alles wegverteidigt. Wir waren griffiger in den Zweikämpfen. Frankfurt war zur Halbzeit schon so tot, dass wir ein gutes Gefühl hatten“, betonte etwa Said El Mala. Und auch wenn man darüber diskutieren kann, ob die erste Halbzeit wirklich so stark und Frankfurt so „tot“ war, wie der Angreifer es beschreibt, hatte der 20-Jährige grundsätzlich Recht mit seiner Aussage. Denn nicht nur, dass der FC in der Defensive wenig zuließ, auch in der Offensive konnten sich die Domstädter immer mal wieder zeigen.

„Gerade in der ersten Halbzeit hat es gut funktioniert. Wir wollten über das Umschaltspiel kommen. Da hatten wir gute Situationen“, beschrieb Bülter die Herangehensweise der Kölner, um zu Torchancen zu kommen. Vor allem der 33-Jährige hatte in Durchgang Eins die wahrscheinlich beiden besten Möglichkeiten. Zuerst nach nicht einmal einer Minute, als er alleine aus einem leicht spitzen Winkel auf Keeper Noah Atubolu zulief, sowie eine halbe Stunde später mit einer Direktabnahme nach einem schönen Freistoß von Borna Sosa. Beide Male scheiterte er allerdings am gut reagierenden Frankfurter Schlussmann. „Ich muss vielleicht genauer zielen. Den ersten will ich ihm über den Kopf hauen, da reißt er die Arme hoch, den zweiten hält er ganz gut. Da fehlt vielleicht das Glück“, schätzte Bülter die Situationen selbst ein.

Frankfurt erhöht den Druck – Kölns Abwehr hält zunächst stand

In der zweiten Halbzeit kamen dann jedoch die Frankfurter mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine und stellten den Kölner Abwehrriegel vor einige Herausforderungen. Gerade in der ersten Viertelstunde nach der Halbzeit kam der FC kaum noch aus der eigenen Hälfte. Und die Eintracht kam besonders nach Flanken zu mehreren guten Chancen. So verpassten Younes Ebnoutalib, Lilian Brassier und Fares Chaibi die Führung für die Hausherren, weil sie bei ihren Kopfbällen nicht genau genug zielten oder an Marvin Schwäbe scheiterten. „Die Eintracht hat es gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit auch einfach gut gemacht. Wenn sie im Ballbesitz waren, gerade im letzten Drittel, dann sind sie einfach gefährlich. Sie haben da eine hohe Qualität“, zollte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler dem Gegner Respekt. Und weiter: „Wir mussten in der zweiten Halbzeit 15 Minuten lang richtig leiden, haben da aber nicht das Gegentor bekommen.“

Denn obwohl die Eintracht das Torschussverhältnis von 7:4 für die Geißböcke vor der Pause auf 8:7 für die Frankfurter eine Viertelstunde nach der Halbzeit drehte, hielt der Kölner Abwehrriegel. Umso bitterer war es, dass die Domstädter den Gegentreffer in einer Phase kassierten, als sie den größten Druck der Hausherren eigentlich gebrochen hatten. Denn in der 77. Minute bekam der FC nicht genug Druck auf Ebnoutalib und Noël Aséko, sodass die beiden mit einem starken Doppelpass die Kölner Hintermannschaft aushebelten und Ersterer Schwäbe im kurzen Eck erwischte. „Das macht er schon gut. Aber es gibt da einen Einwurf. Wir bekommen keinen Druck auf den Ball. Er kann da machen, was er will. Er platziert den gut, mit Druck. Natürlich kann man sagen, es war die Torwartecke. Aber aus der Entfernung ist es schwer, wenn er gut platziert und hart ist. Ich war dran“, beschrieb der Schlussmann der Geißböcke den Treffer aus seiner Sicht.

Negativrekord droht

Damit war der Kölner Abwehrriegel gebrochen. Trotz offensiver Wechsel und der Umstellung auf eine Viererkette in den letzten Minuten der Partie konnte der FC nicht mehr zurückschlagen. Im Duell gegen Schalke 04 in einer Woche droht nun die Einstellung eines Negativrekord. Denn die Domstädter konnten in Frankfurt das 20. Ligaspiel in Folge nicht zu Null spielen. Der Negativrekord des Vereins liegt bei 21 Bundesligapartien. Auch wenn die Kölner mit der Fünferkette so nah wie vielleicht noch nie in dieser Saison dran waren, die Null zu halten. „Wir haben heute eine gute Defensivleistung gebracht. Wir haben den einen Moment nicht gut verteidigt“, ärgerte sich daher auch Wagner zurecht. Am Ende reichte jedoch genau der eine Moment, damit Wagners Plan für die Partie schlussendlich nicht aufging.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Manuel Hartmann lobt Entwicklung der Kölner U21: „Toller Sprung für so eine junge Truppe“

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 8

Manuel Hartmann lobt Entwicklung der Kölner U21: „Toller Sprung für so eine junge Truppe“

Die U21 des 1. FC Köln hat beim SV Rödinghausen einen 3:2-Auswärtssieg gefeiert. Manuel Hartmann zeigte sich anschließend vor allem von der Reaktion seiner Mannschaft auf den frühen Rückstand beeindruckt. Das sagt Manuel Hartmann zum U21-Sieg gegen Rödinghausen.

Der Coach sah einen wichtigen Entwicklungsschritt, übte aber auch Kritik an der Chancenverwertung nach der Pause.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Vier Stunden Busfahrt, ein Gegentor nach gerade einmal 35 Sekunden und am Ende doch drei Punkte: Für Manuel Hartmann war der 3:2-Auswärtssieg der U21 des 1. FC Köln beim SV Rödinghausen ein Erfolg mit besonderem Wert. Der Trainer hob nach der längsten Auswärtsfahrt der Saison vor allem die Widerstandsfähigkeit seiner jungen Mannschaft hervor. Ein unnötiger Ballverlust im Spielaufbau habe den Gastgebern die Führung ermöglicht. Gerade für eine junge Mannschaft sei ein solcher Start nach einer langen Anreise ein „richtiger Nackenschlag“. Umso zufriedener zeigte sich der Coach mit der Reaktion seiner Spieler: „Aber die Jungs haben das supergut weggesteckt.“

“Die Jungs haben es aber gut angenommen“

Erschwerend hinzugekommen sei auch eine unerwartete taktische Ausrichtung des Gegners: So spiele Rödinghausen normalerweise in einem 4-2-3-1-System, gegen die U21 jedoch mit einer Dreierkette. „Wir mussten dann schnell anpassen“, konstatierte Hartmann, der aber verriet: „Wir hatten schon ein bisschen antizipiert, dass sie gegen uns was anderes machen.“ Der Coach lobte: „Die Jungs haben es aber gut angenommen, sind immer besser reingekommen.“ Der Lohn: Malek El Mala drehte die Partie mit seinem Doppelpack noch vor der Pause. Hartmann habe vor allem gefallen, wie seine Mannschaft danach verteidigt habe: „Wir waren sehr gut gegen den Ball, haben nichts anbrennen lassen, sind stabil gewesen in unserer defensiven Mannschaftsleistung und haben immer wieder gefährlich gekontert.“

Kurz nach der Pause hätte die U21 frühzeitig mit dem dritten Treffer für die Vorentscheidung sorgen können. Dem Coach gefiel die Chancenverwertung nicht: „Wir kommen super aus der Kabine, haben zwei, drei gute Angriffe, wo wir aber zu eigensinnig sind für meinen Geschmack und eigentlich zum besser stehenden freien Mann in der Mitte querspielen müssen. Da war ich vielleicht in dem Moment nicht ganz so zufrieden.“ Etienne Borie gelang später zwar das verdiente dritte Kölner Tor, aber kurz vor Schluss fing sich die U21 noch einmal den Anschlusstreffer und musste um den Sieg zittern. Die FC-Talente überstanden die Schlussoffensive des Gegners aber unbeschadet. „Das haben die Jungs dann wirklich sehr gut gemacht bis zum Ende“, lobte Hartmann, „und es war dann wirklich ein verdienter Auswärtserfolg.“

„Ein toller Sprung für so eine junge Truppe“

Das Spiel sei „ein toller Sprung für so eine junge Truppe“, insbesondere „nach so einem Nackenschlag zu Beginn“. Die Reaktion seiner Schützlinge „halte ich für nicht selbstverständlich“.

Schon am Dienstagnachmittag (16 Uhr) geht es für die U21 mit dem Nachholspiel bei der U23 des FC Schalke 04 weiter. „Jetzt wollen wir natürlich nachlegen“, gab sich Hartmann kämpferisch. Das Nachlegen ist der U21 jedoch in dieser Saison bislang selten gelungen, insofern wäre hier direkt der nächste Entwicklungsschritt notwendig.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

FC-Frauen schlagen HSV in Überzahl: Bremer-Dreierpack und Kandidat für Tor des Monats

Pauline Bremer von den Frauen des 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 8

FC-Frauen schlagen HSV in Überzahl: Bremer-Dreierpack und Kandidat für Tor des Monats

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln sind in der Bundesliga zurück in der Erfolgsspur: Die FC-Frauen gewannen nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge das Heimspiel gegen den Hamburger SV dank des Dreierpacks von Pauline Bremer mit 3:1 (2:0).

Die Stürmerin bewarb sich dabei auch um eine Nominierung für das Tor des Monats. Den Gästen gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer in Unterzahl.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startelf im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage vor der Länderspielpause gegen den SC Freiburg auf zwei Positionen. Dora Zeller und Sophie Nachtigall fielen verletzt aus. Dafür starteten Amelie Bohnen und Lydia Andrade. Eigentlich hätte auch Taylor Ziemer beginnen sollen, doch nach dem Aufwärmen musste sie kurzfristig den Daumen senken. Stattdessen stand doch Marina Hegering in der Anfangsformation. Kathrin Hendrich stand wie erwartet erstmals seit dem ersten Spieltag wieder im Kader.

Tor des Monats?

Die Kölnerinnen, die im Willi-Ostermann-Sondertrikot aufliefen, mussten sich bei ihrer Torhüterin bedanken, dass sie nicht früh in Rückstand gerieten. Camilla Linberg stürmte nach einem Zuspiel in die Spitze frei auf Lisa Schmitz zu, diese behielt die Nerven und wehrte den Flachschuss per Fuß ab (9.). Die FC-Frauen waren danach bemüht, das Spiel an sich zu reißen. Pauline Bremer verwertete ein Zuspiel von Laura Vogt aus dem Mittelfeld in die Gasse am Sechzehner zum 1:0 (18.). Die Stürmerin hatte dabei etwas Glück, dass Hamburgs Svea Stoldt den Flachschuss ins lange Eck noch leicht, aber damit unhaltbar abfälschte.

Wenig später bewarb sich Bremer als Kandidatin für das Tor des Monats: Die 30-Jährige schlenzte die Kugel nach einem Querpass von Laura Feiersinger aus 17 Metern oben in den Winkel zum 2:0 (25.). Während die Kölnerinnen das Geschehen auf dem Rasen zu dieser Zeit kontrollierten, waren auf den Rängen die Gästefans tonangebend. Der stark vertretene Gästeanhang unterstützte den HSV lautstark. Auf dem Platz tat sich derweil bis zur Halbzeit nichts Aufregendes mehr.

Ein hochverdienter Sieg

In der zweiten Hälfte dauerte es lange bis zum ersten Aufreger. Beke Sterner legte von der rechten Seite zurück in den Sechzehner zu Laura Feiersinger, die freistehend über das Tor schoss (58.). Diese Aktion war die Initialzündung, die Gastgeberinnen zogen das Tempo in den Minuten danach deutlich an. Der dritte Treffer wollte nicht gelingen. Der HSV dezimierte sich in der Schlussphase selbst: Die bereits verwarnte Magou Doucoure sah für ein rustikales Einsteigen an der Seitenlinie gegen Marina Hegering die gelb-rote Karte (74.).

Aus dem Nichts fiel der Hamburger Anschlusstreffer: Svea Stoldt traf aus 16 Metern zum 2:1, hatte dabei Glück, dass der Ball von der herangrätschenden Marina Hegering abgefälscht wurde und daher in hohem Bogen unhaltbar ins Tor flog (76.). Die endgültige Entscheidung gelang Pauline Bremer kurz vor Schluss. Der als Flanke gedachte Ball von der linken Seite senkte sich ins lange Eck zum 3:1 (85.). Weronika Zawistowska war wohl mit den Fußspitzen in der Mitte auch noch ganz leicht am Ball.

Unterm Strich stand damit ein hochverdienter vierter Saison-Sieg für die Kölnerinnen in der Bundesliga. Für die FC-Frauen geht es am kommenden Samstag (12 Uhr) beim VfL Wolfsburg weiter.

1. FC Köln: Schmitz – Sterner (59. Imping), Degen, Bohnen, Hegering, Leimenstoll – Feiersinger (86. Donhauser), Vogt – Bremer, Elsen, Andrade (67. Zawistowska). Tore: 1:0/2:0 Bremer (18./25.), 2:1 Stoldt (76.), 3:1 Bremer (85.). Zuschauer: 2282. Besonderes Vorkommnis: Gelb-rote Karte gegen Doucoure (74.).

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Transfergerücht um Ianis Stoica: Warum er Kesslers Sturmproblem beim 1. FC Köln nicht lösen würde

Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt am Montag
,
Startseite » News » Seite 8

Transfergerücht um Ianis Stoica: Warum er Kesslers Sturmproblem beim 1. FC Köln nicht lösen würde

Die vergangene Transferphase ist erst ein paar Wochen alt, da ploppen beim 1. FC Köln bereits die Transfergerüchte für den kommenden Winter auf. Dass die Kölner nachbessern wollen, steht fest. Doch ob Ianis Stoica wirklich eine akute Verstärkung wäre, ist stand jetzt eher unwahrscheinlich.

Die Verletzungen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache wiegen bei den Geißböcken schwer. Das hat auch der Freitagabend verdeutlicht, als die Kölner wieder einmal die ganz große Torgefahr vermissen ließen. Kein Wunder also, dass die ersten Namen aufploppen. Ein rumänisches Portal hat nun Ianis Stoica als möglichen Neuzugang in den Ring geworfen. Eine Einordnung.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Kaum ist das erste Transfergerücht der Saison in der Welt, schon wird es als mögliche Lösung für das größte Kölner Problem gehandelt: das verwaiste Sturmzentrum. Kein Wunder, mit Dallinga, Ache und Imad Rondic fehlen dem FC aktuell drei Zielstürmer. Nach Informationen des rumänischen Portals Fanatik beobachtet der 1. FC Köln Ianis Stoica von Estrela Amadora. Auf den ersten Blick wirkt der Spieler tatsächlich interessant. Stoica ist 23, rumänischer Junioren-Nationalspieler und hat sich in Portugal schnell zur echt gefunden. Seit 2025 ist der Offensivspieler dort, in dieser Saison erzielte er bereits vier Tore, bereitete zwei weitere vor. Die Statistik ist also ordentlich. Das Portal transfermarkt.de taxiert seinen Marktwert auf vier Millionen Euro, laut Fanatik würde Estrela ihn nicht unter 2,5 Millionen Euro abgeben. Nach seinem starken Saisonstart dürfte der Preis eher steigen.

Holt der 1. FC Köln einen Flügelspieler, obwohl er einen Stürmer braucht?

Genau hier liegt der Haken. Stoica ist kein Mittelstürmer, sondern ein klassischer Linksaußen. Seine Stärken: Tempo, ein guter rechter Fuß und der Zug von der linken Seite nach innen, um selbst abzuschließen. Das ist ein Profil, das der FC bereits hat – es ist das von Said El Mala. Stoica wäre also stand jetzt eher Konkurrenz oder Ergänzung für den Kölner Offensivspieler als eine Antwort auf die Frage, wer im Sturmzentrum die Bälle festmacht und die Abschlüsse aus kurzer Distanz sucht. Als Nachfolger von El Mala wäre eine Option, allerdings erst im kommenden Sommer. Und auch da haben die Geißböcke mit Reigan Heskey eine weitere starke Alternative – zumindest ist das die Erwartungshaltung. Und genau das fehlt dem FC. Dass der FC zwar viel schießt, sich aber wenige Großchancen erspielt, hängt auch damit zusammen, dass im Zentrum der Spieler fehlt, der in die gefährlichen Räume geht.

Bislang stützt sich alles auf eine einzige Quelle aus Rumänien, der FC wird dort als einer von mehreren Interessenten genannt. Bestätigungen gibt es nicht, vom Verein ohnehin nicht. Dass die Kölner Scouts einen 23-Jährigen mit diesen Zahlen auf dem Zettel haben, ist plausibel – Beobachtung ist aber noch lange kein Interesse, und Interesse noch lange kein Transfer. Das wird auch nicht durch das Wiederholen der Quelle glaubhafter. Unter vielen Transferexperten ist fanatik.ro jedenfalls keine verlässliche Quelle. Viele der Gerüchte stellten sich später als falsch heraus. Ianis Stoica ist ein interessanter Spieler mit Entwicklungspotenzial. Als Lösung für das Kölner Sturmproblem taugt er aber nicht. Sollte der FC im Winter nachlegen wollen, dürfte die Suche einem anderen Profil gelten: einem Stürmer, der im Zentrum zu Hause ist.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Sorge nach Startelf-Comeback: Auch Joel Schmied droht nun auszufallen

Joel Schmied vom 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 8

Sorge nach Startelf-Comeback: Auch Joel Schmied droht nun auszufallen

Der FC ist ersatzgeschwächt nach Frankfurt gefahren, die Situation hat sich nach dem Spiel gegen die Eintracht möglicherweise noch einmal verschärft. Denn Joel Schmied könnte dem 1. FC Köln vorerst fehlen. Der Abwehrspieler verletzte sich im Duell gegen die SGE.

Die Pechsträhne scheint bei den Geißböcken nicht abzureißen. Nach den Verletzungen der vergangenen Spieltage ist nun auch die Personalie Joel Schmied zunächst ungewiss. Im Duell gegen Eintracht Frankfurt verletzte sich der Schweizer und musste frühzeitig vom Platz.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Den Weg zu den mitgereisten Fans ging Joel Schmied nach der 0:1-Niederlage gegen Frankfurt nicht mehr mit. Der Schweizer befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits in den Katakomben des Deutsche Bank Parks, vermutlich mit einem dicken Eisbeutel am Knöchel. Zwar gab es am Freitagabend keine Diagnose mehr vom Verein, doch aktuell scheint es sehr wahrscheinlich, dass der Abwehrspieler der nächste Ausfall sein wird, den die Kölner zu beklagen haben. Schmied war im Spiel bei den Hessen nach einem Zweikampf unglücklich umgeknickt. Die Fernsehbilder ließen bereits erahnen, dass diese Verletzung eine besonders schmerzhafte sein musste. Immerhin befand sich der Fuß in einer sehr unnatürlichen Körperhaltung. Gut möglich, dass sich der Schweizer eine Sprunggelenkverletzung zugezogen hat, möglicherweise an den Bändern.

Mehr als ein halbes Dutzend Spieler des 1. FC Köln fallenaus

Schmied probierte es nach kurzer Behandlungsphase zwar nochmal, doch der Innenverteidiger lief alles andere als rund, ging immer wieder in die Knie und ließ sich dann doch auswechseln. Und ehrlicherweise sah es so aus, als wäre das die absolut richtige Entscheidung. Besonders ärgerlich: der Abwehrspieler war gegen Frankfurt endlich mal wieder in die Anfangsformation rotiert. Zuletzt hatte Schmied gegen Ende der vergangenen Saison begonnen. Trotz guter Vorbereitung war der 28-Jährige unter René Wagner nur Innenverteidiger Nummer drei. Da der Kölner Coach gegen die Hessen aber die Dreierkette auspackte, rückte Schmied dann in die Anfangsformation. Und der Schweizer machte seine Sache insgesamt gut, wirkte im Zweikampfverhalten routiniert, wenn auch nicht immer ganz glücklich. Nun könnte sich der Abwehrspieler in die lange Liste der Verletzten eintragen.

Dort stehen mit Thijs Dallinga (Kreuzbandriss), Timo Hübers (Knieverletzung), Ragnar Ache, Rav van den Berg, Imad Rondic (alle muskuläre Probleme) und Ellyes Skhiri (Sprunggelenksverletzung) gleich ein halbes Dutzend Spieler auf der Liste. Wie schon in der vergangenen Spielzeit ist der FC von enormen Verletzungspech betroffen.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Mikey Moore nur auf der Bank: Wagners überraschender Plan geht nicht auf

Mikey Moore stand gegen Frankfurt nicht in der Startelf des 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 8

Mikey Moore nur auf der Bank: Wagners überraschender Plan geht nicht auf

Nach drei Startelfeinsätzen in Folge musste Mikey Moore gegen Eintracht Frankfurt überraschend auf der Bank Platz nehmen. René Wagner entschied sich für eine defensivere Grundordnung und setzte im Angriff auf andere Qualitäten. Zunächst schien der Plan aufzugehen. Doch als der FC offensiv zunehmend Probleme bekam, konnte auch der eingewechselte Engländer die Niederlage nicht mehr verhindern.

Ein wenig Ball hochalten, ein paar müde Pässe. Als Mikey Moore sich am Freitagabend mit der Mannschaft auf dem Platz aufwärmte, wirkte der Engländer ein wenig lustlos. Nach drei Startelf-Einsätzen in Folge beförderte Trainer René Wagner den Youngster zunächst auf die Bank. Das hatte vor allem taktische Gründe.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Mit seiner Aufstellung hatte Wagner vor dem Duell bei Eintracht Frankfurt einige Fans überrascht. Die Kölner begannen mit einer Dreierkette, bestehend aus Luka Lochoshvili, Joel Schmied und Jahmai Simpson-Pusey. Und wenn hinten einer mehr gebraucht wird, muss in der Offensive einer weichen. Der Leidtragende war daher Mikey Moore. Wagner begründete seine Entscheidung vor Anpfiff wie folgt: „Wir wollen schauen, dass wir aus einem kompakteren Block einfach umschalten können. Dass wir mit schnellen Spielern umschalten können und haben mit Bülti einen Spieler, der zwischen den Linien schwimmen kann.“

Warum Wagner gegen Frankfurt auf Mikey Moore verzichtete

Während Moore im ersten Abschnitt auf der Ersatzbank nicht besonders glücklich wirkte, machte der FC in den ersten 45 Minuten ein ordentliches Spiel. Hinten standen die Geißböcke kompakt, vorne gab es die ein oder andere gute Gelegenheit, unter anderem durch Marius Bülter. Als im zweiten Abschnitt die Frankfurter die Intensität erhöhten und es dem FC gerade nach vorn an Kreativität fehlte, bekam Moore dann noch gut zwanzig Minuten, in denen jedoch nicht viel klappen wollte. Dem 19-Jährigen versprangen immer wieder die Bälle und in der Entstehung des entscheidenden Gegentreffers zum 0:1 kam er nicht mehr rechtzeitig in den Zweikampf. Einen großen Vorwurf kann man Moore jedoch nicht machen. Die Fehlerkette begann sicherlich an anderer Stelle.

Dabei hätte gerade Moores Spielweise dem FC möglicherweise helfen können. Während El Mala und Maina besonders mit ihrem Tempo gefährlich werden, verfügt der Engländer über die technischen Möglichkeiten, auch gegen einen kompakt stehenden Gegner Lösungen zu finden. Er kann sich zwischen den Linien anbieten, Gegenspieler im Dribbling binden und mit einem überraschenden Pass Räume öffnen. Allerdings ist das zunächst nur eine theoretische Überlegung. Dass Moore in seiner Einsatzzeit selbst kaum Akzente setzen konnte, zeigt, dass der 19-Jährige die offensiven Probleme der Kölner nicht im Alleingang hätte lösen können.

Allerdings erwischt der gebürtige Londoner insgesamt einen eher unglücklichen Abend. Nachdem das Offensiv-Juwel in den vergangenen drei Partien zwar immer wieder gute Akzente zeigte, jedoch keinen weiteren Scorerpunkt liefern konnte, kam die Entscheidung aufgrund der System-Umstellung überraschend. Das Tempo gab wohl den Ausschlag. Und da haben Said El Mala und Linton Maina aktuell wohl die Nase vorn. Marius Bülter sollte sich dagegen zwischen den Linien bewegen und die Bälle festmachen oder weiterleiten. Moore bringt andere Qualitäten mit. Der Engländer sucht häufig spielerische Lösungen, kann mit seiner Technik auf engem Raum Situationen auflösen und Chancen vorbereiten. Für den gewählten Matchplan waren offenbar andere Eigenschaften gefragt.

Da die Kölner sich aber kaum zwingende Torchancen erspielten, darf zumindest die Frage erlaubt sein, ob der FC mit einem Moore von Beginn an, andere Lösungen gefunden hätte. Der xGoals-Wert von 0,5 war jedenfalls alles andere als bemerkenswert.

Moore dürfte gegen Schalke wieder in die Startelf zurückkehren

Doch der Bankplatz gegen die Eintracht wird wohl kaum ein Fingerzeig für die kommenden Wochen sein. Wagners taktische Herangehensweise passt sich dem Gegner an. Und dass die Entscheidung gegen Moore ein Fehler war, lässt sich aus der Niederlage allerdings kaum ableiten. Schließlich funktionierte Wagners Plan zumindest über weite Strecken der ersten Halbzeit. Die Kölner verteidigten kompakt und kamen selbst zu guten Möglichkeiten. Erst nach dem Seitenwechsel verlor der FC zunehmend den Zugriff auf die Partie. Die Frage ist deshalb weniger, ob Moore zwingend hätte beginnen müssen, sondern ob Wagner auf die veränderte Spielsituation früher hätte reagieren können. Der Engländer kam erst in der 68. Minute ins Spiel.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Keine Ausreißer nach oben, dafür aber nach unten – die Einzelkritik der FC-Profis gegen Frankfurt

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 8

Keine Ausreißer nach oben, dafür aber nach unten – die Einzelkritik der FC-Profis gegen Frankfurt

Mit großen Ambitionen ist der FC nach Frankfurt gefahren, mit leeren Händen ist er zurückgekehrt. Bei den Hessen gab es wieder keinen Auswärtssieg für die Geißböcke und die Kölner fingen sich erneut einen Gegentreffer, unterlagen der Eintracht 0:1. Dabei war die Leistung des 1. FC Köln über Phasen gar nicht schlecht.

Der 1. FC Köln hat auch bei Eintracht Frankfurt den erhofften Auswärtssieg verpasst. Dabei zeigten die Geißböcke phasenweise eine ordentliche Leistung, ließen ihre Chancen jedoch ungenutzt und standen am Ende erneut mit leeren Händen da. Wirklich überzeugen konnten nur wenige Kölner. Die Einzelkritik und Noten zum FC gegen Frankfurt. Richtig überzeugen konnte kein Kölner, Marvin Schwäbe war solide und wieder mal bester Kölner.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Marvin Schwäbe
3+
Marvin Schwäbe

Hatte bei den meisten Frankfurter Torschüssen keine Probleme. Parierte Brassiers Kopfball mit einem starken Reflex. Schien beim Gegentreffer durch Ebnoutalib ohne Chance, sah in der Torwartecke aber nicht glücklich aus. Leitete mit klasse Pass Sebulonsens Schuss ein.

Borna Sosa
3-
Borna Sosa

Erhielt nach seinem Startelfdebüt im Derby erneut das Vertrauen. Hielt seine Seite in der ersten Hälfte dicht. Bereitete die beiden Chancen von Bülter vor. Hatte nach dem Seitenwechsel defensiv mehr Probleme.

Luka Lochoshvili
4
Luka Lochoshvili

Kam gegen die schnellen Frankfurter ein paar Mal einen Moment zu spät. Wusste sich gegen Ebnoutalib nur mit taktischem Foul zu helfen. Ließ Aseko vor dem Gegentreffer zu viel Platz.

Die Noten der Defensive des 1. FC Köln

Joel Schmied
3
Joel Schmied

Rückte für Mikey Moore in die Mannschaft und feierte Startelfdebüt in dieser Saison. Zeigte sich zweikampfstark und mit gutem Stellungsspiel. Musste in der zweiten Halbzeit angeschlagen vom Feld.

Jahmai Simpson-Pusey
3-
Jahmai Simpson-Pusey

Agierte als zentraler Innenverteidiger in der Dreierkette. Hatte wenig zu tun und war wenn zur Stelle. Spielte einen tollen Pass auf El Mala, den der Youngster gegen Collins nicht verwerten konnte. Erstaunlich routiniert.

Sebastian Sebulonsen
4-
Sebastian Sebulonsen

War der offensivere der beiden Schienenspieler. Ließ Chaibi zu leicht auf Schwäbe zu laufen. Setzte einen Schuss nach super Laufweg knapp über den Kasten. Blieb sonst eher unauffällig. Rückte nach der Schmied-Auswechslung in die Dreierkette

Deine FC-Noten
Bewerte die Spieler nach dem Spiel
1 = sehr gut · 6 = ungenügend
Marvin Schwäbe
Ø –
Borna Sosa
Ø –
Luka Lochoshvili
Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
Ø –
Joël Schmied
Ø –
Sebastian Sebulonsen
Ø –
Tom Krauß
Ø –
Isak Johannesson
Ø –
Marius Bülter
Ø –
Said El Mala
Ø –
Linton Maina
Ø –
Alessio Castro-Montes
Ø –
Paul Okon-Engstler
Ø –
Mikey Moore
Ø –
Luca Waldschmidt
Ø –
Reigan Heskey
Ø –
Deine Auswahl wird automatisch gespeichert.

Die Noten des Mittelfelds des 1. FC Köln

Tom Krauß
3+
Tom Krauß

Rückte als Ersatz für den verletzten Ellyes Skhiri in die Mannschaft. Zeigte sich wie gewohnt sehr laufstark und robust in den Zweikämpfen. Versuchte, das Spiel nach vorn mitzugestalten. Blieb jedoch meist am Gegner hängen.

Isak Johannesson
4
Isak Johannesson

Konnte nicht an seine Leistung gegen Gladbach anknüpfen. War offensiv an keiner gefährlichen Aktion beteiligt. Leistete sich einige leichte Fehler im Aufbauspiel und ermöglichte den Hausherren so Offensivaktionen

Marius Bülter
3-
Marius Bülter

Hatte die beiden FC-Chancen der Partie. Scheiterte jedoch bei beiden Versuchen an Frankfurt-Keeper Atubolu. War ansonsten sehr bemüht, ohne jedoch groß auf sich aufmerksam zu machen.

Die Noten der Kölner Offensive und Einwechselspieler

Linton Maina
3
Linton Maina

War offensiv bemüht, blieb dabei jedoch überwiegend glücklos. Ließ in der ersten Halbzeit immer wieder seine Geschwindigkeit aufblitzen. Holte gegen drei Gegner geschickt einen Freistoß heraus. Unterstütze seine Kollegen in der Abwehr.

Said El Mala
3
Said El Mala

Zeigte kurz vor der Pause sein Tempo gegen Koch. Setzte den Abschluss jedoch weit neben den Kasten und verpasste damit die Führung für den FC. Blieb nach dem Seitenwechsel an Collins hängen. Musste vor dem Ende angeschlagen vom Feld.

Mikey Moore
3-
Mikey Moore

Konnte keine Akzente setzen. Verlor zu leicht die Bälle und war auch beim Gegentreffer zu weit vom Gegner weg. War bislang der schwächste Auftritt des jungen Engländers.

Paul Okon-Engstler
3-
Paul Okon-Engstler

War sehr bemüht im Spiel nach vorn. Blieb mit einem Abschluss an der Frankfurter Defensive hängen. Blieb sonst eher unauffällig

Alessio Castro-Montes
3-
Alessio Castro-Montes

Übernahm nach seiner Einwechslung die Position des rechten Schienenspielers. Hielt die Seite weitgehend sauber. Zeigte sich nach vorn bemüht. Konnte jedoch keine gefährliche Aktion mehr einleiten.

Luca Waldschmidt
–
Luca Waldschmidt

Kam kurz vor dem Spielende in die Partie. Konnte dem FC nicht mehr zu einem Punkt helfen.

Reigan Heskey
–
Reigan Heskey

Zeigte sein Tempo und seine Qualität kurz nach seiner Einwechslung. Sein Abschluss wäre gefährlich aufs Tor gekommen, wurde jedoch noch zur Ecke abgefälscht.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

Alarm nach FC-Niederlage: Stadion in Frankfurt evakuiert – Pressekonferenz abgebrochen

Das Stadion in Frankfurt musste evakuiert werden
,
Startseite » News » Seite 8

Alarm nach FC-Niederlage: Stadion in Frankfurt evakuiert – Pressekonferenz abgebrochen

Ungewöhnliche Szenen nach dem Auswärtsspiel des 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt: Eine knappe Stunde nach dem Abpfiff musste der Deutsche Bank Park evakuiert werden. Ein Alarm sorgte für eine Unterbrechung der Pressekonferenz. Auch Spieler und Verantwortliche mussten das Stadion verlassen.

Die 0:1-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt war für den 1. FC Köln bereits ärgerlich genug. Doch nach dem Abpfiff nahm der Freitagabend noch eine unerwartete Wendung. Im Deutsche Bank Park wurde ein Alarm ausgelöst. Über die Lautsprecher wurden sämtliche Personen aufgefordert, die Arena aus Sicherheitsgründen zu verlassen. Betroffen waren auch die Spieler und Verantwortlichen beider Mannschaften.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Zu diesem Zeitpunkt lief gerade die Pressekonferenz von Frankfurts Trainer Adi Hütter. Der Coach sprach über den knappen Erfolg seiner Mannschaft, als plötzlich ein Alarmsignal ertönte. Kurz darauf folgte die Aufforderung, das Stadion zu räumen. „Wegen einer technischen Störung in unserem Hause bitten wir Sie, das Gebäude zu Ihrer eigenen Sicherheit zügig zu verlassen.“ Danach ertönte wieder ein lautes Alarmsignal. Die Pressekonferenz musste daraufhin abgebrochen werden. Nicht nur die noch verbliebenen Zuschauer mussten das Stadion verlassen. Auch Spieler, Trainer und Mitarbeiter beider Vereine machten sich auf den Weg nach draußen. Innerhalb kurzer Zeit versammelten sich mehrere Tausend Menschen außerhalb der Stadionbereiche. Die ungewöhnliche Situation sorgte zunächst für Verunsicherung. Auch die Feuerwehr war vor Ort.

FC Tritt pünktlich die Heimreise an

FC-Trainer René Wagner hatte bereits zu den Medienvertretern gesprochen, nun war das Frankfurter Pendant dran. Beide Vereine hatten sich zuvor darauf verständigt, die Pressekonferenzen getrennt durchzuführen, um den Kölnern eine frühere Rückreise zu ermöglichen. Größere Verzögerungen gab es für die Geißböcke offenbar nicht. Gegen 23:40 Uhr verließ der Mannschaftsbus das Stadiongelände und machte sich auf den Rückweg nach Köln. Was genau den Alarm ausgelöst hatte, war zunächst unklar. Bekannt war lediglich, dass eine technische Störung für die Evakuierung verantwortlich gewesen sein soll. Nach gut zehn Minuten endete der Alarm und zahlreiche Menschen gingen wieder ins Innere des Stadions.

Damit endete ein ohnehin enttäuschender Abend für den FC mit einem ungewöhnlichen Zwischenfall. Sportlich hatten die Kölner zuvor durch den Treffer von Younes Ebnoutalib in der 77. Minute mit 0:1 verloren. Statt des erhofften nächsten Erfolgserlebnisses nach dem Derbysieg stand für die Mannschaft von René Wagner die nächste Auswärtsniederlage.

Google Link Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle

„Extremst gefährlich. Dann wird es schwer in der Liga“- Die Stimmen zum Spiel Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln

Said El Mala wirkte ratlos nach dem Spiel
,
Startseite » News » Seite 8

„Extremst gefährlich. Dann wird es schwer in der Liga“- Die Stimmen zum Spiel Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln

Die Kölner kehren ohne Punkte aus Frankfurt heim. Der FC spielte bei der Eintracht lange gut mit, belohnte sich aber wieder nicht. Und auch mit der weißen Weste war es nichts. Nach dem Spiel äußerten sich die Akteure. Die Stimmen zum Bundesligaspiel Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln.

Lange sah es so aus, als könnten die Kölner eine Negativserie stoppen. Denn die Null hielt. Doch kurz vor Spielende kassierte der FC dann doch noch den Gegentreffer. Es gab die nächste Pleite. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Said El Mala, René Wagner und Thomas Kessler.


come-on-fc.com berichtet aus dem Deutsche Bank Park

Die Enttäuschung nach der Niederlage in Frankfurt war den Spielern deutlich anzumerken. Der FC kämpfte aufopferungsvoll, am Ende standen die Geißböcke aber einmal mehr mit leeren Händen da.


René Wagner wirkt nachdenklich

René Wagner

„Aber wir arbeiten jede Woche hart daran“

„Wir gehen jetzt leider mit einer Niederlage nach Hause“



Marvin Schwäbe soll auf der Liste der Bayern stehen

Marvin Schwäbe

„Er kann da machen, was er will“

„Das macht es dann in der Situation nicht einfacher“



Said El Mala bejubelt seinen Treffer im Derby (Foto: Lars Baron/Getty Images)

Said El Mala

„Das ist Quatsch“

„Es tut unfassbar weh, dass wir die Punkte nicht mit nach Hause nehmen“


Marius Bülter überzeugte nicht gegen Würzburg

Marius Bülter

„Eine Kleinigkeit hat heute das Spiel entschieden“

„Den ersten will ich ihm über den Kopf hauen, da reißt er die Arme hoch, den zweiten hält er ganz gut“


Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler

„Natürlich werden wir auch auswärts punkten“

„Ich glaube, wir hatten gute Phasen, wo wir uns mit einem Tor hätten belohnen müssen“



Mehr zum Thema:
>>1. FC Köln News aktuell: Alle FC-News im Newsticker