Wieder kein Auswärtssieg: Der 1. FC Köln verliert auch in Frankfurt

Younes Ebnoutalib jubelt nach seinem Treffer gegen den 1. FC Köln
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Wieder kein Auswärtssieg: Der 1. FC Köln verliert auch in Frankfurt

Es ging um das Ende einer Negativserie – es gab sie, nur eben nicht für den FC. Die Geißböcke haben auch am 6. Spieltag der Bundesliga den erhofften Auswärtserfolg verpasst, warten nach dem 0:1 in Frankfurt seit mehr als einem Jahr auf einen Dreier in der Fremde. Zudem gab es für die Kölner erneut keine weiße Weste. Frankfurt feierte dagegen den ersten Heimsieg der Saison.

Trotz ordentlicher erster Halbzeit mangelt es dem 1. FC Köln schlussendlich an der Effizienz vor dem Tor. In Frankfurt gab es für die Mannschaft von René Wagner nicht nur die dritte Niederlage der Saison, sondern auch das 17. Auswärtsspiel in Folge ohne Sieg.

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Trainer René Wagner überraschte am Freitagabend mit seiner Aufstellung. Tottenham-Leihgabe Mikey Moore musste zunächst auf der Bank Platz nehmen. Stattdessen setzte der Trainer erstmals in dieser Spielzeit auf eine Fünferkette zu Spielbeginn. Neben den gesetzten Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili kam Joel Schmied zu seinem ersten Startelfeinsatz der Saison. Offensiv sollten speziell die schnellen Said El Mala und Linton Maina für Gefahr sorgen.

Bülter vergibt die frühe Führung – Köln bleibt gefährlich

Beinahe wäre der Plan von Wagner sofort aufgegangen. Kurz nach Anpfiff wurde Marius Bülter mit einem tiefen Ball gefunden, sodass der Stürmer plötzlich auf das Frankfurter Tor zulief. Der hinterhereilende Verteidiger konnte den Kölner allerdings noch abdrängen, wodurch Bülter mit links an Schlussmann Noah Atubolu scheiterte (1.). Im Anschluss prüften jedoch zunächst die Gastgeber die gegnerische Hintermannschaft. Einige Mal drangen sie in den Kölner Strafraum ein, richtig eng wurde es allerdings nicht. Während die neu formierte Fünferkette zunächst Schwierigkeiten mit den oft entgegenkommenden deutschen Nationalspielern Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib hatte, stabilisierte sich die FC-Hintermannschaft schnell. Den einzigen nennenswerten Abschluss der Hessen hatte Fares Chaibi, der sich zunächst gegen Sebastian Sebulonsen durchsetzte, nach einem schwachen Kontakt anschließend aber an Marvin Schwäbe scheiterte (22.).

Vielleicht war es genau das, was der FC brauchte um endgültig aufzuwachen. Tom Krauß gelang es im Mittelfeld gleich mehrfach einen Pass der Frankfurter abzufangen und direkt den Gegenangriff einzuleiten, auch wenn keiner dieser Vorstöße zunächst zu einem Abschluss führte. Nach einem Freistoß von Linksverteidiger Borna Sosa, der erneut den Vorzug vor Gideon Mensah erhielt, war es dann kurz darauf wieder Bülter, der an Atubolu scheiterte (32.). Kurz darauf hielt Sebulonsen nach einem langen Ball von Schwäbe mal drauf (35.) und in der Nachspielzeit verzog El Mala knapp, nachdem er zuvor über den gesamten Platz gespurtet war (45.). Einen kurzen Schockmoment gab es, als Lochoshvili nach einem Zusammenprall mit Atubolu liegen blieb. Der Georgier konnte jedoch nach kurzem Kühlen weitermachen.

Ebnoutalib bestraft den FC in der Schlussphase

Den Frankfurtern war zu Beginn des zweiten Durchgangs anzumerken, dass sie diese Partie nicht kampflos herschenken wollten. Seit sechs Spielen wartete das Team von Adi Hütter bereits auf einen Heimerfolg. In der Anfangsphase rollten daher mehrere Vorstöße auf das FC-Tor zu. Nachdem Schwäbe zunächst einen Kopfball nach einem Freistoß parierte (54.), war die Nummer eins wieder zur Stelle, als kurz darauf Ebnoutalib aus etwa fünf Metern völlig frei zum Kopfball kam (58.). Den erhofften neuen Schwung in die FC-Offensive brachte auch der Dreifachwechsel von Moore, Alessio Castro-Montes und Paul Okon-Engstler nicht (68.). Stattdessen war es kurz darauf die Eintracht, die eine Lücke in der Kölner Abwehrreihe fand. Ebnoutalib blieb eiskalt und traf flach ins kurze Eck (77.). Von diesem Rückschlag konnte sich der FC anschließend nicht mehr erholen. In der nächsten Woche soll es im Heimspiel gegen Schalke besser laufen.

1. FC Köln: Schwäbe – Sosa, Lochoshvili, Simpson-Pusey, Schmied (68. Castro-Montes), Sebulonsen (84. Waldschmidt) – Krauß, Johannesson (68. Okon-Engstler) – Bülter, El Mala (84. Heskey), Maina (68. Moore).

Tore: 1:0 Ebnoutalib (77.).

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El-Mala-Doppelpack nach Blitz-Rückstand: U21 des 1. FC Köln gewinnt in Rödinghausen

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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El-Mala-Doppelpack nach Blitz-Rückstand: U21 des 1. FC Köln gewinnt in Rödinghausen

Der U21 ist die erhoffte Reaktion nach der Derby-Pleite gegen Mönchengladbach gelungen. Die FC-Reserve gewinnt beim SV Rödinghausen trotz eines Blitz-Rückstands nach 35 Sekunden noch mit 3:2 (2:1).

Malek El Mala war dabei mit seinem Doppelpack der Matchwinner. Etienne Borie setzte seine jüngste Serie als Joker fort.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Derby-Niederlage gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach auf drei Positionen. Assad Kotya-Fofana wurde in den Profi-Kader für das Spiel in Frankfurt berufen. Jonas Arweiler rutschte auf die Bank und Jonathan Friemel fehlte komplett im Aufgebot. Dafür starteten Maik Akumu, Luis Stapelmann und Malek El Mala. Der Anpfiff in Rödinghausen war noch nicht verhallt, da musste Mikolaj Marutzki den Ball bereits aus seinem Netz holen. Die Gastgeber drangen über die linke Kölner Abwehrseite vor und Ben Klefisch verwandelte vom Sechzehner nach gerade einmal 35 Sekunden flach unhaltbar für den FC-Torwart zum 0:1 aus Kölner Sicht (1.).

Malek El Mala trifft

Die Hausherren blieben danach die dominantere Mannschaft, die FC-Reserve kam kaum einmal nachhaltig aus der eigenen Hälfte heraus. Doch aus dem Nichts lud Rödinghausen den FC zum Ausgleich ein. Manuel Reutter spielte einen zu kurzen Rückpass zum eigenen Torwart. El Mala reagierte gedankenschnell, war zuerst am Ball, umkurvte Tim Paterok und schob zum 1:1 ein (17.). Und der Stürmer hätte beinahe die Führung erzielt, doch Rödinghausens Schlussmann lenkte den Flachschuss vom Sechzehner nach Zuspiel von Marvin Ajani mit den Fingerspitzen zur Ecke ab (25.).

Wenige Sekunden stieg Ajani nach einer Flanke von der rechten Seite im Sechzehner unbedrängt zum Kopfball, verfehlte das Tor aber um einen halben Meter (26.). Die Kölner hatten zu diesem Zeitpunkt im einsetzenden ostwestfälischen Starkregen das Kommando eindeutig übernommen und belohnten sich. Ein Pass von Nilas Yacobi aus der eigenen Hälfte rutschte durch zu El Mala, der frei aufs Tor zulief, Paterok ein weiteres Mal umkurvte und aus spitzem Winkel zum 2:1 einschob (28.).

Nachholspiel bei der U23 des FC Schalke 04 schon am Dienstag

Der Regen wurde bis zur Halbzeit immer stärker, Torchancen waren auf dem durchweichten Geläuf jedoch Mangelware. Das Wetter beruhigte sich zum Start der zweiten Hälfte etwas und Maik Akumu hatte die große Chance zur Vorentscheidung, schoss jedoch innerhalb des Sechzehners knapp unten am Tor vorbei (55.). Die Kölner blieben am Drücker und folgerichtig fiel der nächste Treffer. Nilas Yacobi bediente Etienne Borie, der für Malek El Mala eingewechselt wurde, und das Offensiv-Juwel schob zum 3:1 aus FC-Sicht ein (63.). Der 20-Jährige traf damit im dritten Spiel hintereinander als Joker.

Als alles schon nach einem sicheren Auswärtssieg aussah, kam noch einmal Spannung auf. Die Kölner Hintermannschaft bekam den Ball nach einer Freistoßflanke nicht aus dem Strafraum geklärt. Ansgar Kuhlmann staubte schließlich aus kurzer Distanz zum 3:2 ab (89.). Danach überstand die U21 die Schlussoffensive des SVR mitsamt Ecken-Festival unbeschadet und feierte den unterm Strich verdienten fünften Saisonsieg. Für die U21 geht es schon am kommenden Dienstag (16 Uhr) mit dem Nachholspiel bei der U23 des FC Schalke 04 weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Fürst, Stapelmann, Hoffmann, Ajani – Neves (81. Voufack), Harchaoui – Akumu (70. Neumann), Labenz (70. Arweiler) – M. El Mala (55. Borie), Yacobi (81. Dabrowski). Tore: 1:0 Klefisch (1.), 1:1/1:2 M. El Mala (17./28.), 1:3 Borie (63.), 2:3 Kuhlmann (89.).

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Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt: Die SGE gewinnt 1:0

Luca Waldschmidt traf im Hinspiel gegen Frankfurt
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Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt: Die SGE gewinnt 1:0

Am Freitagabend steht für die Kölner der 6. Spieltag auf dem Programm. Um 20:30 Uhr wird die Partie bei Eintracht Frankfurt im Deutsche Bank Park angepfiffen. Alle Infos im Liveticker zum Bundesliga-Duell des 1. FC Köln gegen Frankfurt.

Für die Geißböcke steht am Freitag das nächste wichtige Duell an. Dann ist die Mannschaft von Trainer René Wagner zu Gast beim Tabellenvierzehnten. Der FC feierte zuletzt den emotionalen Erfolg im Derby. Nun kommt Köln auf sieben Punkte. Frankfurt erlebt einen durchwachsenen Saisonauftakt.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt. Für René Wagner und sein Team geht es am 6. Spieltag der Saison 26/27 gegen den Tabellenvierzehnten. Die Adler haben mit aktuell fünf Zählern zwei weniger auf dem Konto als die Geißböcke. Dennoch wird die Aufgabe keine leichte. Den Kölnern fehlen bekanntlich neben Timo Hübers auch Ragnar Ache, Thijs Dallinga, Ellyes Slhiri, Imad Rondic und Rav van den Berg und René Wagner muss seine Mannschaft umstellen. Im Kader steht ob der Ausfälle auch Talent Assad Kotya-Fofana.

Alle Statistiken, Infos im Überblick



Das sagt Rene Wagner: „Wir müssen das Selbstvertrauen aus dem Derby mitnehmen, um in Frankfurt zu gewinnen. Wir müssen mit beidem rechnen, Dreierkette oder Viererkette. Wir rechnen damit, dass sie versuchen werden, zuhause aggressiv nach vorne zu spielen. Wir bereiten uns auf verschiedene Szenarien vor.“

Das sagt Adi Hüttler: Der Gegner hat im rheinischen Derby gegen Gladbach Blut geleckt. Ich erwarte am Freitagabend hier bei uns im Deutsche Bank Park, dass wir von der ersten Minute an beißen, kratzen, zwicken und uns so präsentieren, wie das alle von uns erwarten und wie ich es auch erwarte. Es ist ein für uns sehr wichtiges und vielleicht auch richtungsweisendes Spiel.

FC-Frauen empfangen Hamburg: Kathy Hendrich ist bereit für ihr Comeback

OF Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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FC-Frauen empfangen Hamburg: Kathy Hendrich ist bereit für ihr Comeback

Die zuletzt angespannte Personallage entspannt sich bei den Fußballerinnen des 1. FC Köln vor dem Heimspiel am Samstag (12 Uhr) gegen den Hamburger SV. Marina Hegering und Taylor Ziemer stehen wieder zur Verfügung. Julia Schiffarth ist ebenso wieder im Training wie sogar auch Kathrin Hendrich. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Hamburg.

Die deutsche Nationalspielerin könnte schon an diesem Wochenende ihr Comeback feiern. Dann geht es für die FC-Frauen gegen Hamburg.

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Britta Carlson hatte im Vorgespräch zum Freiburg-Spiel mit unserer Redaktion gute Nachrichten im Gepäck. Marina Hegering steht gegen den HSV wieder zur Verfügung. Die Kapitänin musste zuletzt gegen Freiburg (0:1) zur Halbzeit ausgewechselt und für Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden. „Marina geht es wieder gut, sie hat zuletzt voll mittrainiert“, berichtete die Trainerin über ihre Führungsspielerin, die gegen Freiburg einen Tritt im Nierenbereich abbekommen habe: „Sie ist wieder voll einsatzfähig und steht zur Verfügung.“ Auch Taylor Ziemer steht nach ihrer Kopfverletzung aus dem Freiburg-Spiel wieder zur Verfügung.

“Sie sind weitere Optionen, die uns wieder zur Verfügung stehen“

Und neben dem Eigengewächs Julia Schiffahrt kehrte inzwischen sogar Kathrin Hendrich zurück auf den Trainingsplatz. Die 34-Jährige musste seit dem ersten Spieltag verletzungsbedingt pausieren. „Sie sind weitere Optionen, die uns wieder zur Verfügung stehen“, äußerte Carlson. Hendrich dürfte über Kurzeinsätze langsam wieder an die Spiel-Belastung herangeführt werden. Schlechte Nachrichten gab es derweil zu Sophie Nachtigall: „Sie wurde erfolgreich am Fuß operiert und fällt leider erst mal ein bisschen länger aus“, berichtete die Trainerin und ergänzte: „Eine genaue Ausfallzeit kann ich aber noch nicht sagen.“

Carlson nutzte die jüngste Länderspiel-Pause für intensive Einheiten mit dem verbliebenen Kader. „Wir hatten immer etwa 12 Spielerinnen, haben uns gemeinsam Themen erarbeitet“, verriet die Übungsleiterin. Der Fokus habe dabei auf dem Erarbeiten von Torchancen durch das Kombinationsspiel gelegen „und viele Abschlüsse gesucht, weil uns die Effizienz im letzten Spiel gefehlt hatte“. Mit dem Hamburger SV kommt der aktuelle Drittletzte der Bundesliga-Tabelle ans Geißbockheim. „Der HSV ist ein unangenehmer Gegner, der sich in den letzten Wochen gut entwickelt hat“, warnte Carlson im Vorfeld der Partie davor, die Hanseaten auf die leichte Schulter zu nehmen, „sie haben nur knapp in Wolfsburg verloren und sind eine Mannschaft, die immer alles auf dem Platz lässt und für gefährliche Umschaltsituationen sorgen kann.“

„Wir wollen unsere Fans mitnehmen und das Spiel für uns entscheiden“

Dennoch gab sich die Trainerin kämpferisch: „Es ist ein Heimspiel und wir wollen unsere Fans mitnehmen und das Spiel für uns entscheiden.“ Für den FC geht es darum, gegen Hamburg den Schwung aus den ersten Wochen der Saison beizubehalten, zumal in der Woche darauf das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg ansteht. Ein Dreier gegen den HSV würde da punktemäßig ein kleines Polster schaffen, um sich auch weiterhin in der oberen Tabellen-Hälfte zu bewegen. Zudem wäre ein Heimsieg gegen die Hanseaten ein Ausrufezeichen, dass der FC auch in dieser Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben möchte. Bei einer Niederlage wiederum kämen die Norddeutschen bis auf einen Punkt an den FC heran. Der mögliche vierte Saisonsieg hätte daher auch eine strategische Bedeutung für die Kölnerinnen.

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Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln: Aufstellung, Liveticker und alle Infos

Alessio Castro-Montes im Spiel gegen Eintracht Frankfurt
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Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln: Aufstellung, Liveticker und alle Infos

Mit dem Duell bei Eintracht Frankfurt steht für die Geißböcke am Freitag das nächste Duell an. Es ist die Eröffnung des 6. Spieltags. Bilanz, Aufstellung, Formkurve – hier findet ihr vor, während und nach dem Spiel alle Infos zum 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt.

Willkommen zum 6. Spieltag in der Bundesliga. Der 1. FC Köln ist am Abend (20.30 Uhr) zu Gast bei Eintracht Frankfurt. Für den FC geht es darum, den Schwung aus dem Derby mit in den Deutsche Bank Park zu nehmen. In dieser Übersicht findet ihr vor, während und nach dem Spiel alle Infos rund um die Begegnung bei den Hessen.



Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
Anpfiff in
–
1. FC Köln
1. FC Köln

1. FC Köln
Live-Aufstellung
–
LIVE-STATISTIK
Zahlen zum Spiel
Eintracht Frankfurt
1. FC Köln
0 Ballbesitz 0
0 Torschüsse 0
0 Schüsse aufs Tor 0
0,00 xGoals 0,00
0 Ecken 0
0 Fouls 0
FC-Topscorer
Die besten Scorer der Saison

Spielereignisse
Die wichtigsten Szenen
Heimverein Eintracht Frankfurt
vs.
Gastverein 1. FC Köln
⚽ Tor
🟡 Gelb
🟥 Rot
↔ Wechsel
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Aufstellung: Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln

Die Aufstellung der Eintracht
Der FC spielt gegen Frankfurt wohl mit einer Fünferkette

Atubolu – Collins, Brassier, Koch, Kosugi, – Doan ,Götze, Onyedika, Chaibi – Ebnoutalib, Burkard

Schwäbe – Sosa, Lochoshvili, Simpson-Pusey, Schmied, Sebulonsen – Krauß, Johannesson – Bülter, El Mala, Maina

Kader

Der Kader für Frankfurt
Diese Spieler stehen im FC-Aufgebot
Tor
Marvin Schwäbe · Ron-Robert Zieler
Abwehr
Alessio Castro-Montes · Sebastian Sebulonsen · Jahmai Simpson-Pusey · Luka Lochoshvili · Joel Schmied · Assad Kotya-Fofana · Gideon Mensah · Borna Sosa
Mittelfeld
Isak Johannesson · Tom Krauß · Linton Maina · Mikey Moore · Jan Thielmann · Paul Okon-Engstler · Reigan Heskey
Sturm
Said El Mala · Marius Bülter · Luca Waldschmidt
FC-Kader
Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln
20
Spieler
Gesperrt & verletzt
Personal vor dem Spiel
1. FC Köln
1. FC Köln
Timo Hübers
Knieverletzung
Verletzt
Thijs Dallinga
Kreuzbandriss
Verletzt
Ragnar Ache
Muskelverletzung
Verletzt
Ellyes Skhiri
Sprunggelenksverletzung
Verletzt
Imad Rondic
Muskelverletzung
Verletzt
Van den Berg
Muskuläre Probleme
Verletzt
Personal
1. FC Köln
6
Ausfälle


Sportliche Bilanz

Direktvergleich
Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Köln 1. FC Köln
Gesamt
43 S 34 U 39 N ⚽ 194:177
Letzte 5 Duelle
05.04.26 Bundesliga
Eintracht Frankfurt 2:2 1. FC Köln
22.11.25 Bundesliga
1. FC Köln 3:4 Eintracht Frankfurt
03.02.24 Bundesliga
1. FC Köln 2:0 Eintracht Frankfurt
03.09.23 Bundesliga
Eintracht Frankfurt 1:1 1. FC Köln
12.02.23 Bundesliga
1. FC Köln 3:0 Eintracht Frankfurt
Tabelle
Bundesliga
Pl.VereinSp.TorePkt.
9
SV Elversberg Elversberg
58:87
10
1. FC Köln Köln
58:107
11
VfB Stuttgart Stuttgart
58:96
12
Hamburger SV Hamburg
55:156
13
FC Schalke 04 Schalke
54:65
14
Eintracht Frankfurt Frankfurt
59:165
Form
Letzte 5 Spiele
1. FC Köln
1. FC Köln
S N U N S
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
U N S U N
S Sieg  ·  U Unentschieden  ·  N Niederlage

FC-Topscorer
Die besten Scorer der Saison
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Wer gewinnt?

Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Köln
Frankfurt
0 %
Remis
0 %
Köln
0 %
0 Stimmen
Schiedsrichter
Spielleitung
Benjamin Brand
Benjamin Brand
FC-Bilanz unter Brand
4
Siege
3
Remis
5
Niederlagen
Bundesliga · 6. Spieltag

Service

Deutsche Bank Park
Stadion & Anreise
🏟️
Kapazität
60.100 Plätze
🚋
ÖPNV
S7, S8 & S9 · Tram 20/21
Haltestelle Stadion · 10–15 Min. Fußweg
🚗
Auto
A3 / A5 · Frankfurt-Süd
Über B44 Richtung Stadion
P
Parken
Waldparkplatz · Isenburger Schneise
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Binding

Mikey Moore vom 1. FC Köln bei der Abfahrt
Bundesliga
Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Frankfurt
Der 1. FC Köln steht vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt. Welche Spieler René Wagner für die Begegnung nominiert hat und wer nicht dabei ist.
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René Wagner vom 1. FC Köln
Bundesliga
René Wagner kehrt an den Ort seines ersten großen Moments zurück
Für René Wagner ist das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt eine besondere Rückkehr. Dort erlebte er einen wichtigen Moment seiner Trainerlaufbahn. Nun will er mit dem 1. FC Köln den nächsten Schritt machen.
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Said El Mala jubelt für den 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach
Bundesliga
René Wagner erklärt seine neuen Pläne mit Said El Mala
Said El Mala hat seine Torflaute im Derby beendet. René Wagner erklärt, wie eine veränderte Rolle den Offensivspieler noch gefährlicher machen soll und warum El Mala selbst daran interessiert ist.
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Eintracht Frankfurt vor dem FC-Duell: Viele Gegentore, viel Spektakel und ein Kapitän unter Druck

Ritsu Doan im Zweikampf mit Jan Thielmann
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Eintracht Frankfurt vor dem FC-Duell: Viele Gegentore, viel Spektakel und ein Kapitän unter Druck

Nach dem emotionalen Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach steht für den 1. FC Köln am Freitagabend die nächste Herausforderung in der Bundesliga an. Zum Auftakt des 6. Spieltags sind die Geißböcke zu Gast bei Eintracht Frankfurt. Trotz der aktuellen Situation darf man die SGE auf keinen Fall unterschätzen.

Bei Eintracht Frankfurt ist die Stimmung bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Saison angespannt. Sowohl die Mannschaft als auch die Verantwortlichen stehen bei den Fans in der Kritik. Nun wollen die Adler vor heimischem Publikum den Bock umstoßen und wieder für positive Schlagzeilen sorgen. Der 1. FC Köln, der nach dem Derbysieg mit viel Selbstvertrauen nach Frankfurt reist, dürfte allerdings etwas dagegen haben.

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Form: Eintracht Frankfurt ist mit wechselhaften Leistungen in die neue Bundesligasaison gestartet. Zum Auftakt kamen die Hessen bei Union Berlin nicht über ein 3:3 hinaus. Anschließend setzte es vor heimischem Publikum eine 1:4-Niederlage gegen den FC Augsburg. Am dritten Spieltag gelang mit einem 3:1-Auswärtssieg beim 1. FSV Mainz 05 der bislang einzige Dreier. Darauf folgte ein 2:2 gegen den SC Freiburg, ehe die Eintracht am vergangenen Spieltag bei RB Leipzig mit 0:6 unterging. Damit stehen nach fünf Partien ein Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen zu Buche. Aktuell belegt Frankfurt mit lediglich fünf Zählern den 14. Tabellenplatz.

Im Fokus: Kapitän Robin Koch wurde bei der deutlichen Niederlage in Leipzig bereits zur Halbzeit ausgewechselt. Anschließend übte Trainer Adi Hütter deutliche Kritik an der Leistung seines Abwehrchefs und forderte von ihm als Führungsspieler mehr Verantwortung. Vor dem Spiel gegen Köln stellte der Coach allerdings klar, dass Koch weiterhin Kapitän bleiben und am Freitag von Beginn an spielen wird. Die Diskussion verdeutlicht, wie groß der Druck auf die Frankfurter Führungsspieler derzeit ist.

Begegnung bei Eintracht Frankfurt verspricht Spektakel

Anfällige Defensive: Mit 16 Gegentoren nach fünf Spieltagen stellt Eintracht Frankfurt die drittschlechteste Defensive aller Bundesligisten. Nur Union Berlin mit 17 und Borussia Mönchengladbach mit 18 Gegentreffern mussten den Ball noch häufiger aus dem eigenen Netz holen als die SGE.

Spektakel: Die bisherigen Auftritte der Eintracht versprechen jede Menge Tore. In jedem der fünf Bundesligaspiele mit Frankfurter Beteiligung fielen mindestens vier Treffer. Beim 3:3 gegen Union Berlin, der 1:4-Niederlage gegen Augsburg, dem 3:1 in Mainz und dem 2:2 gegen Freiburg kamen die Zuschauer bereits auf ihre Kosten. Den vorläufigen Tiefpunkt bildete das 0:6 bei RB Leipzig. Insgesamt fielen in den fünf Partien 25 Tore, was einem Schnitt von 5 Treffern pro Spiel entspricht.

Formation: Adi Hütter hat sich bislang nicht auf ein festes System festgelegt und ließ seine Mannschaft sowohl mit Dreier- als auch mit Viererkette spielen. Da die SGE in Leipzig mit einer Dreierkette jedoch völlig überfordert wirkte, könnte Hütter gegen den FC wieder auf vier Abwehrspieler setzen. Im Tor ist Noah Atubolu gesetzt. Vor dem Schlussmann dürften Robin Koch und Lilian Brassier in der Innenverteidigung sowie Keita Kosugi auf der linken Abwehrseite beginnen. Auf der Rechtsverteidigerposition könnte Elias Baum in die Mannschaft rücken.

Im Mittelfeld sind Noel Aseko und Raphael Onyedika aktuell die erste Wahl und dürften erneut das Vertrauen erhalten. In der Offensive hängt vieles davon ab, ob Hütter auf einen oder zwei Stürmer setzt. Bei einer Variante mit nur einer Spitze würden Ritsu Dōan, Can Uzun und Ansgar Knauff die offensive Dreierreihe bilden, während Jonathan Burkardt im Sturmzentrum auflaufen dürfte. Entscheidet sich Hütter dagegen für zwei Angreifer, könnte Knauff aus der Mannschaft rücken. Uzun und Dōan würden dann die Außenbahnen besetzen, während Younes Ebnoutalib neben Burkardt stürmen könnte.

Mögliche Aufstellung Frankfurt: Atubolu – Baum, Koch, Brassier, Kosugi – Aseko, Onyedika – Dōan, Uzun, Knauff – Burkardt

Ausfälle Frankfurt: Die Eintracht muss gegen den FC auf Jessic Ngankam (Muskelverletzung) und Malik Pimpong (angeschlagen) verzichten. Alle anderen Profis stehen Adi Hütter zur Verfügung.

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Kaum Minuten: Warum Waldschmidt und Thielmann bei Wagner außen vor sind, ihnen Frankfurt aber liegt

Luca Waldschmidt, Jan Thielmann und Joel Schmied mussten im Derby erstmal auf der Bank Platz nehmen
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Kaum Minuten: Warum Waldschmidt und Thielmann bei Wagner außen vor sind, ihnen Frankfurt aber liegt

Im Derby bekamen Luca Waldschmidt und Jan Thielmann jeweils nur ein paar Minuten Einsatzzeit. Beide haben momentan einen schweren Stand unter Trainer René Wagner – und das trotz der Offensiv-Ausfälle beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter für Thielmann und Waldschmidt?

Auf gerade Mal zwölf beziehungsweise zehn Einsatzminuten kamen Jan Thielmann und Luca Waldschmidt in den vergangenen drei Partien. Am Freitag wartet allerdings ein Gegner auf die Geißböcke, der beiden Profis liegt.

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Es ist eine Situation, die sie sich vor dem Saisonstart wohl kaum so vorgestellt haben: Im Rheinischen Derby mussten Jan Thielmann und Luca Waldschmidt für einen großen Teil der Partie mit der Bank vorlieb nehmen. Ersterer wurde erst in der 78. Minute eingewechselt, Letzterer sogar nur in der Nachspielzeit. Zu wenig für die Ansprüche der beiden. Aber so wenig sie es sich auch vor der Spielzeit ausgemalt haben, wird ihnen ihre Position auf der Bank mittlerweile sehr bekannt vorkommen. Denn in den Wochen zuvor kamen beide ebenfalls nur wenig bis gar nicht zum Einsatz. Während Thielmann in den ersten Spielen der Saison noch immer in der Startelf war, stand der Rechtsaußen gegen Werder Bremen und den HSV sogar komplett ohne Einsatzminuten im Kader. Waldschmidt wiederum verpasste die ersten Wochen wegen muskulärer Probleme und wurde von Wagner wegen seines Trainingsrückstands gegen Werder nicht für den Spieltagskader nominiert. In Hamburg war der Angreifer zwar wieder mit dabei, durfte sich aber nur neun Minuten in der Schlussphase zeigen.

Bank statt großem „Impact“ oder Führungsrolle

Dass der 30-Jährige mit seiner Situation nicht zufrieden ist, hatte er zumindest nach dem Kader-Aus gegen Bremen deutlich gemacht. „Das fühlt sich für mich scheiße an“, meinte der Routinier im FC-Podcast. Seiner Meinung sei er wieder fit genug gewesen und hätte seinen „Impact“ gerne eingebracht. Auch wenn der frühere deutsche Nationalspieler inzwischen wieder im Kader war, dürfte er mit seinen beiden Kurzeinsätzen bestimmt ebenfalls nicht glücklich sein. Gerade im Derby war der Bankplatz für Waldschmidt besonders bitter: Durch die Verletzungen von Ragnar Ache und Thijs Dallinga gab es im Sturmzentrum eine Lücke, die der Offensivspieler hätte füllen können. Schließlich verfügt der 30-Jährige über viel Erfahrung in der Sturmspitze. Trotzdem entschied sich Wagner für Said El Mala in der vordersten Linie und Marius Bülter auf der rechten Seite und nicht für den gelernten Stürmer.

Ähnlich unglücklich dürfte auch Thielmann mit seiner Rolle sein. Denn eigentlich hatte das Eigengewächs in dieser Saison mehr Verantwortung übernehmen wollen, wie sein sein Trainer in der Vorbereitung erwähnte. „Jan versucht gerade alles dafür, dass er mehr Führung übernehmen kann. Und da stehen wir ihm nicht im Weg, ganz im Gegenteil. Wenn sich Spieler in Positionen reindrängen, dann sollen sie es tun“, so Wagner. In die Startelf hat Thielmann zuletzt für seinen Coach jedoch anscheinend nicht genug gedrängt. So wird es für den 24-Jährigen natürlich auch schwierig, mehr Verantwortung zu übernehmen, wenn er nur eine Nebenrolle spielt.

Gute Tor- und Vorlagen-Quoten gegen die Eintracht

Damit sind Thielmann und Waldschmidt in einer schwierigen Situation. Sie müssen sich über das Training und ihre Joker-Einsätze empfehlen, um wieder eine Option von Anfang an zu werden. Am Freitag wartet allerdings mit Eintracht Frankfurt ein Gegner, an den beide gute Erinnerungen haben. Waldschmidt wurde in der Jugend der Adler ausgebildet und absolvierte für sie seine ersten Bundesligaeinsätze. Das hielt ihn in der Vergangenheit allerdings nicht davon ab, gegen die Eintracht einige Torbeteiligungen zu sammeln. So gelangen ihm bereits drei Vorlagen gegen seinen Ex-Verein, so viele wie gegen kein anderes Team. Dazu kommt noch ein Treffer, der ihm vor knapp elf Monaten bei der 3:4-Niederlage der Geißböcke gegen die Frankfurter gelang.

Und auch Thielmann verbindet einige gute Erinnerungen an den kommenden Gegner. Denn auch wenn es „nur“ zwei Tore und eine Vorlage sind, hat der 24-Jährige gegen kein Team mehr Torbeteiligungen als gegen die Eintracht. Und bei den Treffern war außerdem ein richtiges Traumtor dabei. Am 3. Spieltag der Saison 2022/23 sicherte das Kölner Eigengewächs dem FC nach einer zu kurzen Frankfurter Klärung mit einem überragenden Volley aus rund 18 Metern immerhin noch einen Punkt – und das als Joker. Ein ähnlich starker Joker-Einsatz gegen die Eintracht am Freitag dürfte den Rechtsaußen bestimmt um einiges näher an die Startelf bringen.

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„Ich hatte Möglichkeiten, in England zu bleiben“ – Warum sich Mikey Moore bewusst für den 1. FC Köln entschied

Mikey Moore im Trikot des 1. FC Köln
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„Ich hatte Möglichkeiten, in England zu bleiben“ – Warum sich Mikey Moore bewusst für den 1. FC Köln entschied

Zwar ist die Scorer-Ausbeute noch überschaubar, aber Mikey Moore hat schon innerhalb weniger Wochen dem Offensivspiel beim 1. FC Köln seinen Stempel aufgedrückt. Der 19-Jährige hat sich bewusst für den Schritt in die Bundesliga entschieden und dafür sogar Angebote aus seiner Heimat ausgeschlagen. Über die Beweggründe sprach der Spieler in England in einem Interview.

Dass die Bundesliga als Sprungbrett für englische Talente gelten kann, ist nicht erst seit Jude Bellingham oder Jadon Sancho bekannt. Einen ähnlichen Weg erhofft sich offenbar auch Mikey Moore. Der Offensivspieler wechselte bekanntlich kurz vor dem Deadline Day auf Leihbasis zum FC und will in Köln den Durchbruch schaffen. Und das, obwohl es für den Offensivspieler durchaus Alternativen in seiner englischen Heimat gegeben hätte. Im Gespräch mit dem BBC-Podcast „Euro Leagues“ verriet Moore nun, warum seine Wahl dennoch auf den FC gefallen ist.

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Dabei spielt der Blick auf die englischen Akteure, die es in der Liga geschafft haben eine große Rolle. „Ich denke, über die Jahre hat man so viele junge Spieler gesehen, die hierhergekommen sind. Und es gibt einige wirklich gute Beispiele von Weltklassespielern wie Jude Bellingham und Jadon Sancho, die sich hier hervorragend entwickelt haben“, sagte Moore, der die Bundesliga besonders hervorhob. „Es ist eine großartige Plattform, um Fußball zu spielen. Das haben mir auch die Verantwortlichen des Vereins und der Trainer vermittelt.“ Doch die Aussicht auf Spielzeit in einer der Top-5-Ligen war für den Londoner nur ein Aspekt. Vor allem das Vertrauen, das ihm die Kölner Verantwortlichen entgegenbringen, scheint für Moore eine entscheidende Rolle gespielt zu haben. Das erklärte René Wagner auch erst kürzlich im Interview mit come-on-fc.com.

Mikey Moore: „Ich wollte meine Komfortzone verlassen“

Der Engländer hat sich bereits in kurzer Zeit zum Stammspieler gemausert und fühlt sich in seiner Entscheidung dementsprechend auch bestätigt. „Sie haben wirklich Vertrauen in mich gesetzt. Dass ich so früh in meiner Karriere beim FC schon so viel Spielzeit bekommen habe, ist schön“, sagte der 19-Jährige. Das Vertrauen des Trainerteams und der Verantwortlichen wisse er zu schätzen. „Ich bin schon jetzt glücklich mit meiner Entscheidung. Jetzt kann ich richtig durchstarten, meine eigene Geschichte schreiben und meinen eigenen Weg im deutschen Fußball gehen“, so Moore. „Ich hatte Möglichkeiten, in England zu bleiben und vielleicht irgendwo zu spielen, wo ich mich etwas wohler gefühlt hätte“, erklärte der Offensivspieler. Doch genau das wollte er offenbar nicht. „Ich wollte meine Komfortzone ein wenig verlassen, mich selbst testen und in einer großen Liga, einer der fünf besten Ligen, spielen.“

Erste Deutschstunde und englische Nachbarn in Köln

Die Gespräche mit den Verantwortlichen hätten ihn zusätzlich überzeugt. Moore habe frühzeitig entschieden, dass er nach Deutschland wechseln wolle. Die Intensität der Bundesliga und die Qualität der Gegner seien für ihn besondere Herausforderungen. „Für mich war das eine klare Sache“, sagte der Engländer. Auch abseits des Platzes scheint sich Moore inzwischen in Köln einzuleben. Der 19-Jährige hat mittlerweile eine Wohnung in der Nähe seiner englischen Teamkollegen Reigan Heskey und Jahmai Simpson-Pusey gefunden. Und auch die sprachliche Integration nimmt der Offensivspieler mittlerweile in Angriff. Seine erste Deutschstunde hat Moore bereits hinter sich. Nicht zuletzt auf Wunsch seiner Mutter möchte er sich künftig besser verständigen können. Dabei nimmt sich der Engländer selbst nicht allzu ernst. „Ich war in der Schule nicht gerade der Hellste, deshalb könnte es eine Weile dauern, bis ich die Sprache lerne“, so Moore.

Mikey Moore hat einen besonderen Wunsch an Harry Kane

Vorerst liegt der Fokus ohnehin auf seiner Arbeit am Ball. Gegen Frankfurt wollen die Kölner nachlegen. Ein Blick geht dann doch schon in die nähere Zukunft. Das Treffen mit seinem Idol Harry Kane, mit dem er bereits gemeinsam trainierte. „Er war schon seit meiner Kindheit ein riesiges Vorbild für mich. Ich habe Torabschlüsse gesehen, wie ich sie seitdem nie wieder gesehen habe.“, erklärte Moore. „Es wird eine großartige Erfahrung sein, gegen ihn zu spielen und mit ihm auf dem Platz zu stehen. Darauf freue ich mich wirklich sehr.“ Einen ganz besonderen Wunsch hat der Engländer für die Begegnung allerdings auch noch. Er möchte unbedingt das Trikot seines einstigen Teamkollegen ergattern. „Ich werde mein Bestes versuchen, dieses Trikot zu bekommen“, sagte Moore.

Während der vergangenen Länderspielpause habe er Kane bereits getroffen und begrüßt. Sollte sich vor dem Bundesliga-Duell noch einmal die Gelegenheit ergeben, wolle er den Stürmer direkt darauf ansprechen. „Hoffentlich komme ich mit dem Trikot zurück nach Köln“, sagte Moore.

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Der 1. FC Köln wartet seit einem Jahr auf einen Auswärtssieg, Frankfurt seit dem FC auf einen Heimsieg: Welche Serie endet?

Sebastian Sebulonsen beim Auswärtsspiel in Frankfurt (Foto: Neil Baynes/Getty Images)
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Der 1. FC Köln wartet seit einem Jahr auf einen Auswärtssieg, Frankfurt seit dem FC auf einen Heimsieg: Welche Serie endet?

Seit 15 Spielen wartet der 1. FC Köln auf einen Auswärtssieg. Am Freitag bietet sich bei Eintracht Frankfurt die nächste Gelegenheit, die Negativserie zu beenden. Doch auch die Hessen haben ein Problem: Seit sechs Heimspielen gelang ihnen kein Sieg mehr. Ausgerechnet gegen den FC begann die Frankfurter Durststrecke.

Sieben Punkte aus fünf Spielen, Tabellenplatz zehn und zuletzt der emotionale Derbysieg gegen Gladbach: Der Saisonstart des 1. FC Köln kann sich dann doch unterm Strich sehen lassen. Allerdings haben die Geißböcke sämtliche Zähler vor heimischem Publikum gesammelt. Auswärts wartet die Mannschaft seit 15 Begegnungen auf einen Erfolg. Beim ebenfalls angeschlagenen Eintracht Frankfurt könnte sich das ändern. Die Hessen haben schließlich ihre ganz eigene Negativserie zu beenden.

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Dass der FC heimstark ist, weiß die ganze Bundesliga. Dennoch ist die Bilanz der ersten Spieltage überraschend deutlich. In den drei Heimspielen holten die Geißböcke insgesamt sieben Punkte und sind noch ungeschlagen. Auswärts wurden hingegen bisher noch keine Punkte erzielt. Mit dem Rückenwind des Derbysiegs soll sich das in Frankfurt ändern. Die Eintracht dürfte allerdings auch mit ordentlich Motivation in die Partie am Freitagabend gehen. Nach der 0:6-Klatsche in Leipzig am vergangenen Wochenende sind die Hessen vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus. Dazu kommt, dass die Mannschaft von Adi Hütter seit sechs Spielen auf einen Heimsieg wartet. Begonnen hat diese Serie damals mit einem Unentschieden gegen den FC beim Debüt von René Wagner.

Endet eine Sieglos-Serie?

Das Spiel am Freitag wirkt im Vorfeld, als ob keines der beiden Teams gewinnen könnte. Der letzte Heimsieg der Frankfurter war am 26. Spieltag der Vorsaison gegen den späteren Absteiger aus Heidenheim. Seitdem folgten lediglich Niederlagen und vereinzelte Unentschieden. In dieser Saison gab es zudem eine 1:4-Pleite gegen den FC Augsburg. Nach fünf Spieltagen belegt die Eintracht derweil den 14. Tabellenplatz und hat erst fünf Punkte auf dem eigenen Konto. Ein Sieg gegen Köln könnte die Lage am Main erst einmal entspannen. Nachdem die Serie gegen die Geißböcke begann, soll sie nun aus Frankfurter Sicht gegen denselben Gegner auch wieder enden.

Zwar steht der FC aktuell auf dem zehnten Rang der Bundesligatabelle, die Auswärtsbilanz fällt dennoch ernüchternd aus. Schon über ein Jahr ist der letzte Erfolg in der Fremde her. Damals gewannen die Geißböcke durch einen Treffer von Said El Mala auswärts bei der TSG Hoffenheim. Die 15 Spiele danach wurden alle sieglos gestaltet. Sollte sich das in den nächsten zwei Partien nicht ändern, würde ein alter Rekord eingestellt werden. In der Saison 2003/04 blieb der FC über die gesamte Saison hinweg ohne Auswärtssieg und damit 17-mal in Folge. Der Allzeit-Rekord in dieser Statistik ist trotzdem noch weit entfernt. Der FC Schalke 04 blieb zwischen 2019 und 2023 insgesamt 38 Spiele am Stück ohne Auswärtserfolg. Der FC dürfte am Freitag alles daran setzen, die Serie zu beenden und damit einen neuen Negativrekord zu verhindern.

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„Braucht einen Bodyguard, der ihm den Stürmer vom Hals hält“ – Torwartexperte Sascha Felter über Marvin Schwäbes Rolle bei Kölns Standardschwäche

FC-Torwart Marvin Schwäbe dirigiert seine Vorderleute
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„Braucht einen Bodyguard, der ihm den Stürmer vom Hals hält“ – Torwartexperte Sascha Felter über Marvin Schwäbes Rolle bei Kölns Standardschwäche

Vier Gegentore nach Standards hat der 1. FC Köln in dieser Saison bereits kassiert. Bei der Suche nach Ursachen steht bislang vor allem die Abwehr im Mittelpunkt. Doch Torwartexperte Sascha Felter sieht auch bei Marvin Schwäbe ein Defizit – und erklärt, warum der FC seinem Schlussmann bei Ecken und Freistößen gezielt helfen sollte.

Schon so manch einen Punkt hat der 1. FC Köln in dieser und der vergangenen Saison liegen gelassen, weil man zu viele Gegentore nach Standards kassiert hat. Bisher weniger in den Fokus geraten bei der Suche nach Gründen ist Torwart Marvin Schwäbe. Dabei ist das Abfangen von Flanken keine Stärke des Keeper, wie Torwartexperte Sascha Felter meint.

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Es war eine Situation, die den Spielverlauf etwas auf den Kopf gestellt hat: Während der 1. FC Köln am vierten Spieltag gegen den HSV in der ersten Halbzeit zwar einige Chancen auf die Führung hatte, aber keinen Treffer erzielen konnte, machte es der Gegner auf der anderen Seite besser. Mit einer der ersten richtigen Chancen erzielten die Rothosen nach einer Ecke das 1:0 und legten damit den Grundstein für den 2:1-Sieg gegen die Kölner. Für den FC wiederum hatte es etwas von einem Déjà-vu. Denn es war bereits der vierte Gegentreffer nach einer Standardsituation in der aktuellen Spielzeit. Und auch schon in der vergangenen Saison kassierten die Geißböcke auffällig viele Tore auf diese Art. Weniger diskutiert wurde bei der Suche nach Ursachen bisher über die Rolle von Keeper Marvin Schwäbe. Obwohl gerade Torhüter natürlich einen wichtigen Anteil an einer erfolgreichen Standardverteidigung haben.

„Linientiger“ Schwäbe: Wo der Experte die Schwächen des FC-Keepers sieht

So sieht Torwartexperte Sascha Felter bei Schwäbe ein „Defizit“ im Abfangen von Standards. Felter ist selbst Torwarttrainer, betreibt den Podcast Keeperanalyse, bei dem er sich mit dem Torwartspiel in der Bundesliga auseinandersetzt, und schreibt als freier Journalist regelmäßig unter anderem für das Magazin „11FREUNDE“. Außerdem hat er zum Ende der vergangenen Saison alle 2985 Ecken der Saison 2025/26 aus Torhüter-Sicht analysiert. Dabei ist ihm Schwäbe eher als „Linientiger“ aufgefallen. Dazu passt die Art des Keepers, bei einer Flanke abzuspringen. So springt der 31-Jährige immer mit beiden Beinen ab. Dabei könnte ihm ein Absprung mit einem Bein mehr Dynamik verschaffen. „Das hat den Vorteil, dass du eher nach vorn agieren kannst. Wenn du so ein bisschen das Knie mit hochziehst, kannst du dir außerdem ein bisschen Platz verschaffen zum gegnerischen Spieler“, so Felter.

Darüber hinaus faustet der FC-Schlussmann den Ball häufig, statt ihn zu fangen. Das Problem dabei: Schwäbe faustet im Vergleich zu den anderen Bundesliga-Keepern häufig so, dass der Gegner danach an den Ball kommt, der Torwart die Situation also nicht vernünftig klärt. „Das lag meistens daran, dass er keine gute Vorbereitung auf die Flanken hatte. Und er wurde oft von einem Gegenspieler gestört“, erklärt Felter. Letzteres sei eine weitere Auffälligkeit. So werde heute häufig ein Angreifer dafür abgestellt, den gegnerischen Torwart zu blocken. Das machte zum Beispiel auch Fabio Vieira beim anfangs beschriebenen Treffer des HSV. Ohne Schwäbe zu foulen stellte sich der Hamburger dem Keeper in den Weg, sodass dieser nicht rauskommen konnte, um die Flanke abzufangen. Dadurch köpfte Nicolas Capaldo ungestört aus ein paar Metern Entfernung ein.

Warum Marvin Schwäbe bei Standards einen „Bodyguard“ braucht

Das ist laut Felter ein Muster beim FC-Torwart. Während ein paar andere Torhüter wie zum Beispiel Dortmunds Gregor Kobel es schaffen, sich durch einen kleinen Schubser gegen den Gegenspieler genug Raum zu verschaffen, gelingt Schwäbe das meistens nicht. An der Stelle nimmt der Torwartexperte den Kölner Schlussmann aber explizit in Schutz. „Der Torhüter kann mittlerweile nicht mehr gleichzeitig auf den Ball gucken, die Flugbahn des Balles einschätzen und sich dabei dann noch einen Gegenspieler vom Leib halten“ meint Felter. Daher sei das Verteidigen von Standards ein „gruppentaktisches“ Verteidigen. Der FC müsse sich auf die Art des Spiels seines Torwarts einstellen und seine Verteidigung entsprechend anpassen.

Ein Mittel könnte sein, Schwäbe einen „Bodyguard zu geben, der ihm die Stürmer vom Hals hält“. Denn dass der Keeper sich in dieser Hinsicht nochmal signifikant verbessert, denkt Felter eher nicht: „Er ist halt nicht der Typ, der sich proaktiv in den Raum reinstellt. Jetzt kann man natürlich sagen, dass er das üben muss. Aber wenn du das über Jahre nicht so richtig reinbekommen hast und auch kein riesiger Torhüter bist, dann ist das natürlich auch schwer.“

Trotz Standardschwäche: Felter hält Schwäbe für einen Top-Torwart

Trotz der vermeintlichen Defizite bei der Standard-Verteidigung sieht Felter Schwäbe insgesamt als einen sehr guten Torhüter für den FC. „Dass Schwäbe damals zu Köln gewechselt ist, war das Beste, was dem Verein hätte passieren können. Ich finde, das ist ein fantastischer Torhüter. Er ist so ein typisch deutscher Keeper, der sehr komplett ist und wenig bis kaum nennenswerte Schwächen hat. Der könnte auch gut bei einem Top-Fünf-Team spielen“, ist der Torwarttrainer überzeugt. Dabei würden durch seine „Klasse, Erfahrung und Ruhe“ viele Aktionen nicht so spektakulär wirken. Aber im Hinblick auf die Torwarttechnik und -taktik würde es Schwäbe meistens sehr gut machen. Damit wird der 31-Jährige mit Sicherheit auch in dieser Saison weiter ein wichtiger Rückhalt für seine Mannschaft sein – auch wenn diese sich bei Standards vielleicht noch mehr an eine seiner wenigen Schwächen anpassen muss.

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