Der nächste Ausfall, das nächste Puzzle: Ohne Skhiri gegen Frankfurt – so könnte der FC bei der Eintracht starten

OF Die Kölner Defensive um Sebastian Sebulonsen stand gegen Frankfurt nicht immer sicher (Foto: Neil Baynes/Getty Images)
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Der nächste Ausfall, das nächste Puzzle: Ohne Skhiri gegen Frankfurt – so könnte der FC bei der Eintracht starten

Nach dem Derbysieg gegen Gladbach steht für den 1. FC Köln bereits am Freitag das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt an. Trainer René Wagner muss dabei vor allem im Mittelfeld umstellen: Ellyes Skhiri fällt verletzt aus. Dafür steht Alessio Castro-Montes wieder zur Verfügung. Auch in der Offensive hat Wagner mehrere Möglichkeiten.

Nach dem Derbysieg bleibt den Kölnern nur wenig Zeit zur Vorbereitung auf die Partie bei der Eintracht. FC-Trainer René Wagner muss seine Startelf bei den Hessen gezwungenermaßen umbauen, kann allerdings auch wieder auf einen zuletzt angeschlagenen Profi zurückgreifen. Ob es bei einer Änderung bleibt oder Wagner weitere Anpassungen vornimmt, wird sich spätestens am Freitagabend zeigen.

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Die Personalsituation beim 1. FC Köln bleibt weiterhin angespannt. Neben den Langzeitverletzten Timo Hübers und Thijs Dallinga muss Wagner in Frankfurt auch auf Ragnar Ache und Rav van den Berg verzichten. Beide fehlen mit Muskelverletzungen. Hinzu kommt der Ausfall von Ellyes Skhiri, der sich beim Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hat. Der Tunesier fällt länger aus. Wagner hofft auf eine Rückkehr Anfang 2027.“ Positive Nachrichten gibt es dagegen bei Alessio Castro-Montes, der nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung steht und eine zusätzliche Option für den Kader darstellt.

Wer wird Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln ersetzen?

Im Tor ist Kapitän Marvin Schwäbe natürlich weiterhin gesetzt. Und auch in der Innenverteidigung spricht vieles für die bewährte Besetzung mit Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili. Auf der rechten Abwehrseite wird wohl Sebastian Sebulonsen trotz der Rückkehr von Castro-Montes erneut den Vorzug erhalten, auf der linken Seite liefern sich Borna Sosa und Gideon Mensah nach Angaben von Wagner derzeit ein Duell auf Augenhöhe. Sosa wusste im Derby allerdings zu überzeugen und dürfte sich damit gute Chancen erarbeitet haben, auch gegen die Eintracht von Beginn an aufzulaufen. Die größte Frage bei der Aufstellung stellt sich nach dem Ausfall von Skhiri im zentralen Mittelfeld. Mit Tom Krauß und Paul Okon-Engstler stehen Wagner zwei mögliche Alternativen zur Verfügung. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass Krauß in die Anfangsformation rückt. Der Mittelfeldspieler übernahm bereits in der zweiten Halbzeit gegen Gladbach eine zentrale Rolle und könnte nun von Beginn an neben Isak Johannesson auflaufen.


Voraussichtliche Aufstellung gegen Frankfurt

Linton Maina hat sehr gute Chancen, auf der linken Außenbahn zu beginnen, während Mikey Moore wohl erneut die Position hinter der Spitze übernehmen wird. Auf der rechten Seite könnte Marius Bülter für körperliche Präsenz und Durchschlagskraft sorgen. Said El Mala würde in dieser Variante als zentrale Spitze auflaufen. Eine Alternative wäre, Bülter ins Sturmzentrum zu ziehen und El Mala auf die linke Seite zu stellen. Dann wäre für Maina auf dem rechten Flügel Platz. Damit hätte Wagner die Möglichkeit, die Offensivreihe im Vergleich zum Derby anzupassen und die Stärken seiner Angreifer gezielt einzusetzen.

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82 Schüsse, aber nur sechs Großchancen: Die FC-Offensive ist nicht so stark, wie sie aussieht

René Wagner vom 1. FC Köln
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82 Schüsse, aber nur sechs Großchancen: Die FC-Offensive ist nicht so stark, wie sie aussieht

Die Defensive des 1. FC Köln gilt als Baustelle, die Offensive dagegen als verlässlich. Ein Blick auf die Zahlen relativiert das: Der FC schießt oft, kommt aber nur selten in wirklich gute Lagen. Besonders der Derbysieg gegen Gladbach offenbarte dabei ein kurioses Bild. Nun wartet mit Eintracht Frankfurt ein Gegner, der defensiv noch größere Probleme hat.

Der 1. FC Köln blickt auf einen soliden Saisonstart zurück. Nach fünf Spieltagen steht die Mannschaft von René Wagner mit sieben Punkten auf dem zehnten Platz und damit im Tabellenmittelfeld. Acht erzielte Treffer und zehn Gegentore auf der Gegenseite – allerdings erzählen diese Zahlen nur einen Teil der Geschichte. Denn die Kölner haben aus ihren Möglichkeiten bislang zu wenig gemacht und auf der anderen Seite mehr Gegentreffer kassiert, als die Qualität der gegnerischen Chancen erwarten ließ. Vor dem Duell mit Eintracht Frankfurt lohnt sich deshalb ein genauerer Blick auf die Statistik.

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Der Fußball ist in den vergangenen Jahren immer datenbasierter geworden. Einer der bekanntesten Werte sind die Expected Goals (xG). Sie beschreiben, wie wahrscheinlich es anhand verschiedener Faktoren ist, dass ein Abschluss zu einem Treffer führt. So lässt sich die Qualität der herausgespielten Chancen besser einordnen. Beim FC zeigt sich nach fünf Spieltagen eine leichte Abweichung zwischen den erwarteten und den tatsächlich erzielten beziehungsweise kassierten Toren.

82 Torschüsse, aber der FC kreiert zu wenige Torchancen

Auf den ersten Blick wirkt die Kölner Offensive gefährlich: 82 Torschüsse in fünf Spielen, mehr als 16 pro Partie. Doch die Menge täuscht. Denn Abschluss ist nicht gleich Abschluss und Chance nicht gleich Chance. Diese als Beweis für die Stärke der Offensive aufzuführen ist zu einfach. Denn aus all jenen Abschlüssen entstanden gerade einmal sechs Großchancen, genutzt hat der FC davon zwei. Mit beiden Werten liegen die Kölner im unteren Tabellendrittel. Das Problem ist also nicht nur, dass der FC zu wenig aus seinen Chancen macht. Er erspielt sich schlicht zu selten echte.

Dass dem FC vor dem Tor oft die letzte Präzision fehlt, ist spätestens seit den Ausfällen von Ragnar Ache und Thijs Dallinga keine Neuigkeit mehr. Von den ohnehin wenigen Großchancen blieben vier ungenutzt. In den ersten fünf Spielen erspielten sich die Domstädter Chancen, aus denen statistisch gesehen insgesamt neun Tore hätten entstehen sollen, es waren acht. Beim Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach gelang es dem FC, aus den erwarteten 1,32 Toren insgesamt zwei zu erzielen. Hört sich gut an. Kurios ist jedoch, dass die Führung durch Isak Johannesson mit 0,04 und der Siegtreffer von Said El Mala mit 0,03 zu den Schüssen mit der geringsten Trefferaussicht des gesamten Spieltags gehörten. Die übrigen Kölner Abschlüsse kamen zusammen auf 1,25 erwartete Tore – blieben allerdings allesamt ohne Erfolg.

Die beiden sehenswerten Treffer verdeckten damit, dass die Geißböcke ihre aussichtsreicheren Möglichkeiten nicht nutzen konnten. Die beiden Traumtore passen ins Bild: Der FC trifft eher aus Lagen, aus denen kaum jemand trifft, als aus den Lagen, die ein Tor wahrscheinlich machen. Darauf lässt sich keine Offensive bauen. In der Defensive läuft es für den FC ebenfalls schlechter, als die Zahlen es hergeben. Zehn Gegentore waren es bisher, statistisch erwartbar waren allerdings nur neun. Diese Differenz ist jedoch wohl kaum auf Schlussmann Marvin Schwäbe zurückzuführen, der sein Team schon mehrfach mit sehenswerten Paraden im Spiel hielt. Stattdessen wurden einige gegnerische Torschüsse unglücklich abgefälscht oder hätten bereits in der Entstehung verhindert werden müssen.

Eintracht Frankfurt kassiert deutlich mehr Gegentore als erwartet

Beim kommenden Gegner sind die Unterschiede zwischen den erwarteten und tatsächlichen Gegentoren noch auffälliger. Eintracht Frankfurt hat nach fünf Spieltagen bereits 16 Gegentreffer kassiert. Der entsprechende xGA-Wert liegt bei rund 13. Die Hessen mussten damit drei Tore mehr hinnehmen, als aufgrund der zugelassenen Chancen statistisch zu erwarten gewesen wäre. Besonders deutlich wurden die Defensivprobleme beim jüngsten 0:6 gegen RB Leipzig. Die Eintracht offenbarte erhebliche Schwierigkeiten, gegnerische Angriffe zu verteidigen. Für die Kölner Offensive könnte das eine Gelegenheit sein, ihre bislang nur teilweise genutzten Möglichkeiten konsequenter auszuspielen.

Interessant ist dabei auch der Vergleich der Angriffsleistungen. Während der FC acht Treffer erzielte, kommt Frankfurt auf neun Tore. Auch die Expected-Goals-Werte liegen bei beiden Mannschaften ungefähr bei neun. Zumindest nach diesen Zahlen haben sich beide Teams bislang Chancen von ähnlicher Qualität erarbeitet. Allerdings brauchten die Kölner dafür 82 Torschüsse, die Eintracht nur 68. Auf jeden Kölner Abschluss kommen damit im Schnitt rund 0,11 erwartete Tore, bei der Eintracht sind es gut 0,13. Frankfurt kommt mit weniger Schüssen zu gleich guten Chancen – genau das, was der Kölner Offensive bislang fehlt. Der entscheidende Unterschied zeigt sich vor allem in der Defensive: Frankfurt kassierte sechs Gegentore mehr als Köln und ließ auch statistisch deutlich gefährlichere Möglichkeiten zu.

Warum der FC gegen Frankfurt seine Chancen nutzen muss

Für René Wagner ergibt sich daraus eine interessante Ausgangslage. Seine Mannschaft trifft auf einen Gegner, der defensiv verwundbar erscheint, offensiv aber ebenfalls gefährlich werden kann. Entscheidend dürfte deshalb sein, wie konsequent die Kölner ihre Möglichkeiten nutzen und wie gut sie gleichzeitig die eigenen defensiven Schwächen kontrollieren. Das Derby hat gezeigt, dass der FC auch aus wenig aussichtsreichen Abschlüssen Tore erzielen kann. Darauf verlassen sollte sich die Mannschaft allerdings nicht. Denn solche Treffer sind gerade deshalb bemerkenswert, weil sie statistisch nur selten gelingen.

Gegen Frankfurt bietet sich nun die Gelegenheit, genau daran zu arbeiten. Eine Abwehr, die zuletzt beim 0:6 gegen Leipzig auseinanderfiel, lässt Räume für die Großchancen, die dem FC bislang fehlen. Mehr Schüsse braucht die Mannschaft dafür nicht – bessere schon. Ob ihr das gelingt, zeigt sich heute Abend.

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Eintracht Frankfurt zeigt eine auffällige Schwäche – kann der 1. FC Köln sie ausnutzen?

Alessio Castro--Montes könnte gegen Frankfurt spielen
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Eintracht Frankfurt zeigt eine auffällige Schwäche – kann der 1. FC Köln sie ausnutzen?

Zuletzt gab es für die Adlerträger gewaltig was auf die Mütze. Das Duell mit RB Leipzig endete in einem absoluten Debakel. Am Ende stand es 6:0 für die roten Bullen. Zudem funktionierte an diesem Tag nicht einmal die sonst immerhin potente Offensive. Am Freitag gastiert nun der FC im Deutsche Bank Park. Die Eintracht ist angeknockt – und gerade das macht sie so gefährlich.

Sechs Gegentore in Leipzig, kein Widerstand, keine Offensive: Die Eintracht ist nach der Länderspielpause hart aufgeschlagen. Der 1. FC Köln dagegen kommt mit dem Derbysieg im Rücken nach Frankfurt. Doch ein angeknockter Gegner ist selten ein leichter. Entscheidend könnten am Freitag die ersten Minuten werden: Genau dort ist Frankfurt in dieser Saison verwundbar.

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Sie hatten sich so viel vorgenommen. Gegen ebenfalls latent unzufriedene Leipziger wollte die Eintracht nach der Länderspielpause ein Zeichen setzen. Stattdessen wurde sie nach Strich und Faden zerlegt. Dabei sollte die Rückkehr zur Dreierkette doch eigentlich für zusätzliche defensive Stabilität sorgen. Im Laufe der Partie erfolgte schließlich die erneute Umstellung auf die Viererkette, welche jedoch auch nicht mehr retten konnte, was bereits verloren war. Obwohl in Frankfurt schon lange Unzufriedenheit herrscht, überraschte die Niederlage dann doch in ihrer Eindeutigkeit. Erschreckend war vor allem die ausbleibende Widerstandsfähigkeit. Die Giftigkeit, welche die Eintracht über Jahre hinweg zu einem stets unangenehm zu bespielenden Gegner hatte werden lassen, ist längst Geschichte.

Dass die Probleme viel weiter reichen als nur bis zum Trainerstuhl, scheint dem Vereinsumfeld aber bewusst zu sein. Der Club entschied sich bewusst für den Weg des Ausbildungsvereins. Finanziell zahlte sich das auf ganzer Linie aus, jedoch wurde verloren gegangene Qualität nicht im gleichen Maße aufgefangen. Außerdem fehlt der Mannschaft ein Kern, ein Gerüst, das die fortwährende Fluktuation im Kader überdauert und ein Mindestmaß an Qualität sicherstellt. Stattdessen herrscht, vor allem in der Defensive, maximale Unsicherheit.

Zwei anfällige Defensiven treffen auf gefährliche Offensiven

Dennoch verfügt das Team von Adi Hütter über eine schlagkräftige Offensive. Gerade im System mit einer Viererkette bildet der Doppelsturm aus Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib eine ständige Quelle der Gefahr. Nicht ohne Grund wurden beide in der vergangenen Länderspielpause für die deutsche Nationalmannschaft nominiert. Dem gegenüber steht mit den Kölnern nun ein Team, dass seit 19 Bundesligaspielen nicht mehr ohne ein Gegentor davonkam. René Wagner nimmt dennoch eine Tendenz in die richtige Richtung wahr. „Ich denke, dass wir jetzt in Situationen gekommen sind, auch gegen Gladbach, dass wir viel wegverteidigt haben“, äußerte er sich positiv zur defensiven Entwicklung. Und weiter: „Ich denke, dass wir da als Gruppe immer stabiler werden.“

Unglücklicherweise fällt mit Ellyes Skhiri nun der Stabilisator im Mittelfeld für längere Zeit aus. Betrachtet man die Vorzeichen, so liegt der Schluss nahe, dass die Partie im Angriff entschieden wird. Zwei wacklige Defensiven treffen auf zwei schlagkräftige Offensiven. Ein zu null auf einer der Seiten würde doch sehr überraschen. Doch auch vor einem Shootout fürchtet sich der Kölner Cheftrainer keineswegs. „Solange wir eins mehr schießen als der Gegner, gewinnen wir trotzdem Spiele.“

Welche Formation wählt Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln?

Des Weiteren stellt sich die Frage nach der Formation der Eintracht. Eigentlich sollte mit Saisonbeginn die Viererkette etabliert werden. Nach desolaten Auftritten, wie der 1:4-Heimniederlage gegen den FC Augsburg, erfolgte die Rückkehr zur altbekannten Dreierkette. Dass diese aber nicht automatisch für mehr Sicherheit garantiert, zeigte die vergangene Woche. Daher liegt der Verdacht nahe, dass die Adler ihr Glück in der Offensive suchen werden, wofür sich die Viererkette besser anbietet.



Von dieser taktischen Herangehensweise Adi Hütters geht auch René Wagner aus. „Wir glauben schon, dass Frankfurt, jetzt auch mit der Niederlage in Leipzig, versuchen wird, zuhause natürlich aggressiv nach vorne zu spielen, Dinge auch wieder besser zu machen. Deswegen glauben wir, dass er eher eine offensivere Ausrichtung wählen kann“, prognostizierte der Coach im Vorfeld der Partie. Zugleich betonte der 38-Jährige die Flexibilität in der Herangehensweise. „Und deswegen gilt es für uns, beides vorzubereiten. Das werden wir auch tun, um dann natürlich zu schauen: Was passiert im Spiel wirklich? Und dann anzupassen, wenn es nötig ist.“

Frankfurts auffällige Schwäche zu Beginn der Halbzeiten

Die Eintracht hat in dieser Saison bereits vermehrt die ersten Minuten einer Halbzeit gehörig verschlafen. So kassierte man gegen Union Berlin ein Gegentor in Minute drei, gegen Augsburg einen Doppelschlag in der 46. und der 47. Spielminute und gegen Leipzig zwei Gegentreffer innerhalb der ersten fünf Minuten. Konträr dazu zeichneten sich die Kölner vor allem durch starke Anfangsminuten aus, auch wenn diese, wie gegen den VfB Stuttgart, nicht immer in Toren münden. Nichtsdestotrotz könnte ein früher FC-Treffer das Spiel von Beginn an in Richtung der Wagner-Elf kippen lassen. Im Anschluss gilt es, die Druckphasen der SGE auszuhalten.

„Wir kommen jetzt aus einem Derby raus mit Selbstbewusstsein. Wir haben das Spiel gewonnen, wir haben auch da Phasen gemeinsam überstanden und wegverteidigt, gemeinsam hart verteidigt gegen den Gegner“, lobte Wagner die Arbeit seiner Mannschaft. „Und das muss uns viel Mut geben für die nächsten Spiele, dass wir in der Lage sind, auch in Drucksituationen den Gegner einfach vom Tor fernzuhalten und selbst wenn er mal ein bisschen näherkommt, auch da Situationen gemeinsam zu klären. Und das wird in Frankfurt gefragt sein.“ Die Adler wollen die Schmach gegen RB vor heimischem Publikum selbstverständlich wiedergutmachen. Mit folgender Elf könnten sie diese Aufgabe angehen:

Mögliche Aufstellung: Atubolu – Baum, Maluze, Brassier, Kosugi – Doan, Aseko, Onyedika, Uzun – Ebnoutalib – Burkardt

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Der nächste Stürmer fällt aus, Nachwuchsspieler rückt nach – mit diesem Kader fährt der FC nach Frankfurt

Mikey Moore auf dem Wag zum Mannschaftsbus
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Der nächste Stürmer fällt aus, Nachwuchsspieler rückt nach – mit diesem Kader fährt der FC nach Frankfurt

Der 1. FC Köln trifft am Freitagabend auswärts auf Eintracht Frankfurt. Trainer René Wagner muss dabei auf mehrere Spieler verzichten. Nun steht fest, mit welchem Aufgebot die Geißböcke die Reise nach Hessen antreten. Im Kader gibt es einige interessante Personalentscheidungen.

Die Personaldecke wird beim 1. FC Köln dünner und dünner. Denn nun gibt es den nächsten Verletzten. Auch Imad Rondic fällt für das Spiel bei der Eintracht aus und steht ebenfalls nicht im Kader. Dafür werden Nachwuchsspieler mit zur Eintracht reisen.

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Noch am Mittwoch hatte René Wagner über die Verletzungen beim FC gesprochen. Man würde jeden Fall intern einzeln untersuchen. Nun gibt es offenbar das nächste „Anschauungsmaterial“. Denn auch Imad Rondic wird nicht mit zur Eintracht fahren. Der Stürmer hatte sich im Abschlusstraining verletzt, fällt nun für das Spiel bei den Hessen aus. Damit gehen dem FC auch die letzten klassischen Zielstürmer aus. Bekanntlich wird Thijs Dallinga dem FC lange, möglicherweise bis zum Saisonende fehlen. Der Niederländer zog sich einen Kreuzbandriss zu. Ragnar Ache fehlt mit einer muskulären Verletzung, nun kommt mit Rondic der dritte Zielstürmer dazu. Am vergangenen Wochenende bewies René Wagner mit seinem Team, dass es aber auch andere Lösungen gibt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Said El Mala in vorderster Front spielen.

Assad Kotya-Fofana im Kader

Inklusive Timo Hübers sind damit aktuell sechs Kölner Spieler verletzt. Die entstandenen Lücken schließt FC-Coach René Wagner mit Spielern aus dem Nachwuchsbereich. Zumindest hatten diese bekanntlich schon unter der Woche, aber auch in jüngerer Vergangenheit den Kader aufgefüllt. So stieg am Donnerstagnachmittag Assad Kotya-Fofana in den Mannschaftsbus. Der Innenverteidiger hatte bereits ein gutes Spiel gegen Viktoria Köln absolviert. Der Abwehrspieler stand im Testspiel von Beginn an auf dem Feld, trainierte anschließend auch mit der Mannschaft. Auf die Verletzung von Ellyes Skhiri reagierte René Wagner nicht mit einer Nachnominierung aus dem eigenen Nachwuchs.

Diese Spieler sind in Frankfurt dabei

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing

Abwehr: Alessio Castro-Montes, Sebastian Sebulonsen – Jahmai Simpson-Pusey, Luka Lochoshvili, Joel Schmied, Assad Kotya-Fofana – Gideon Mensah, Borna Sosa

Mittelfeld: Isak Johannesson, Tom Krauß – Linton Maina, Mikey Moore, Jan Thielmann, Paul Okon-Engstler, Reigan Heskey

Sturm: Said El Mala, Marius Bülter, Luca Waldschmidt

Verletzt, gesperrt oder nicht berücksichtigt: Timo Hübers, Thijs Dallinga, Ragnar Ache, Ellyes Skhiri, Rav Van den Berg, Imad Rondic

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Vom Sorgenkind zum Topscorer: Was sich bei Linton Maina beim 1. FC Köln verändert hat

Linton Maina könnte in der Begegnung wichtig werden
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Vom Sorgenkind zum Topscorer: Was sich bei Linton Maina beim 1. FC Köln verändert hat

In der vergangenen Saison spielte Linton Maina beim 1. FC Köln über weite Strecken nur eine Nebenrolle. Nun führt der 27-Jährige bereits nach fünf Spieltagen die interne Scorerliste an. Trainer René Wagner liefert eine bemerkenswerte Erklärung für den Aufschwung – und deutet an, warum es unter seinem Vorgänger nicht funktionierte.

In der vergangenen Saison spielte Linton Maina beim 1. FC Köln nur eine Nebenrolle. Unter René Wagner ist der 27-Jährige plötzlich wieder Leistungsträger und führt die interne Scorerliste an. Doch was hat sich beim Flügelspieler tatsächlich verändert? Der Trainer liefert eine Erklärung, die weit über Tore und Vorlagen hinausgeht.

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Gemessen an den Punkten und Ergebnissen ist die Bilanz gegen Eintracht Frankfurt für Linton Maina keine positive. Zwei Siege stehen drei Niederlagen gegenüber. Noch schlechter fällt die eigene Statistik aus. Gegen die Hessen hat der gebürtige Berliner bis heute noch keinen Scorer gesammelt. Das hat Gründe. Zum Beispiel die Spielzeit. Maina stand in seinen fünf Begegnungen gegen Frankfurt nur zwei Mal in der Startelf. In der vergangenen Saison sammelte er nur 15 Minuten gegen die SGE. Im Hinspiel saß er 90 Minuten auf der Bank. Ohnehin hatte Maina zu Beginn der vergangenen Spielzeit einen guten Zuschauerplatz gebucht. Ex-Trainer Lukas Kwasniok lobte seinen Flügelspieler in höchsten Tönen. Nur war diese „Waffe“ auf der Bank dann doch eher stumpf. In den ersten zwölf Spielen brachte es Maina auf sechs Einsätze, zwei von Beginn. Nicht viel – dementsprechend mau fiel die Scorerbilanz aus.

Linton Maina: Unter Wagner plötzlich wieder Leistungsträger

So mau, dass Maina nun nach dem fünften Spieltag schon mehr Scorer gesammelt hat als in der gesamten vergangenen Saison. Damals waren es zwei Tore und ein Assist. Inklusive Pokal kommt der Offensivspieler nun auf drei Assists und ein Tor. Gemeinsam mit Isak Johannesson führt Maina die interne Topscorerliste bei den Geißböcken also mit vier Punkten an. Plötzlich gehört Maina wieder zu den Leistungsträgern der Geißböcke. Erst im Derby bereitete der Spieler ein weiteres Tor vor. Für FC-Trainer René Wagner beginnt die Erklärung nicht auf dem Spielfeld, sondern beim Menschen. „Linton ist ein Spieler, der sich wohlfühlen und das Vertrauen spüren muss. Das bekommt er von uns zurzeit“, sagte der Coach. Es ist eine Aussage, die viel darüber verrät, wie Wagner den Offensivspieler einschätzt. Aber genauso viel, woran seine Formschwäche in der Vorsaison gelegen haben kann.

Denn das Vertrauen wird Maina trotz der lobenden Worte unter Lukas Kwasniok nicht gespürt haben. Maina benötigt offenbar ein Umfeld, in dem er sich sicher fühlt und seine Stärken einbringen kann. Das Vertrauen des Trainerteams scheint ihm dabei zu helfen. Allerdings geht es alles andere als nur um Softskills. „Linton hat in den letzten Spielen auch einfach immer Leistung gezeigt. Das ist wichtig für einen Spieler, der lange im Verein ist und für sich noch einmal eine neue Phase findet“, erklärte der Trainer. Der 27-Jährige hat sich seinen Platz also nicht nur durch das Wohlwollen seines Coaches erarbeitet, sondern auch durch seine Auftritte auf dem Rasen. „Es ist wichtig, sich neu zu erfinden. Es fällt auf, dass er sehr mit in die Defensive arbeitet“, sagte der Trainer. Seine Schnelligkeit war schon immer eine seiner größten Waffen. Im modernen Fußball reicht es für einen Offensivspieler allerdings nicht, ausschließlich bei eigenen Angriffen gefährlich zu werden.

Ist Mainas Aufschwung beim 1. FC Köln nachhaltig?

Im Gegensatz zu anderen Offensivspielern wie Luca Waldschmidt oder Jan Thielmann hat der Berliner seine Chance gegen die starke Konkurrenz um Said El Mala und Mikey Moore offenbar genutzt. Vielleicht auch, weil sich die drei Akteure sehr gut ergänzen. Damit zeichnet sich zumindest eine mögliche Erklärung für den Aufschwung ab: Maina profitiert vom Vertrauen seines Trainers, zahlt dieses aber gleichzeitig mit Einsatz und Leistungen zurück. „Er taucht mit viel Motivation auf, gibt jeden Tag Gas“, sagte der Trainer. Die entscheidende Frage wird nun sein, wie nachhaltig diese Entwicklung ist. Maina hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er Spiele entscheiden und Tore vorbereiten kann. Ebenso hat er allerdings eine Saison hinter sich, in der ihm genau das nur selten gelang. Der gute Start ist deshalb ein wichtiges Signal, aber noch kein Beweis dafür, dass der Offensivspieler dauerhaft zu alter Stärke zurückgefunden hat.



Für den FC kommt seine Entwicklung jedenfalls zum richtigen Zeitpunkt. Gerade angesichts der personellen Probleme in der Offensive sind Spieler gefragt, die selbst gefährlich werden und ihre Mitspieler in Szene setzen können. Maina bringt beides mit. Und wenn es ihm gelingt, seine offensive Wirkung mit der von Wagner hervorgehobenen Defensivarbeit zu verbinden, könnte seine Rolle über die eines schnellen Flügelspielers hinauswachsen. Vielleicht hilft dabei auch das gute persönliche Verhältnis zwischen Trainer und Spieler, wie Wagner selbst andeutet. Entscheidend bleibt jedoch, was Maina auf dem Platz daraus macht. Nach seinem schwächsten Bundesliga-Jahr im FC-Trikot hat er jedenfalls einen bemerkenswerten Neustart hingelegt. Ob daraus tatsächlich eine neue Phase seiner Karriere wird, werden die kommenden Wochen zeigen.

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René Wagner kehrt an den Ort seines ersten großen Moments zurück – und will diesmal mehr

René Wagner vom 1. FC Köln
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René Wagner kehrt an den Ort seines ersten großen Moments zurück – und will diesmal mehr

Das erste Bundesligaspiel als Cheftrainer wird René Wagner wohl nie vergessen. Beim 2:2 in Frankfurt kämpfte sich der 1. FC Köln nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurück. Nun kehrt Wagner an den Ort seines besonderen Debüts zurück – mit emotionalen Erinnerungen und einem klaren Ziel.

Die meisten Fußballspiele bleiben einem Trainer wohl am ehesten aufgrund des Ergebnisses in Erinnerung. Manchmal hilft man vielleicht auch ein wenig nach – wie beim FC. dort wurden nun Bilder von Isak Johannessons Treffer gegen die Fohlen sowie ein Jubelbild des Derbysiegs aufgehangen. Es gibt in den Erinnerungen aber auch Begegnungen, die eine weit größere Bedeutung bekommen. Für René Wagner könnte das 2:2 des 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt in der vergangenen Saison offenbar in die zweite Kategorie fallen. Denn die Partie war sein erstes Bundesligaspiel als verantwortlicher Cheftrainer, es war ein wichtiger Punkt im Kampf um den Klassenerhalt – und es war ein Nachmittag, den der Coach wohl sein Leben lang nicht vergessen wird. Nun kehrt Wagner mit dem FC nach Frankfurt zurück.

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Damals holten die Kölner einen Punkt und waren zufrieden. Jetzt soll es anders werden. Dabei hatte Wagners erstes Spiel als Cheftrainer zunächst alles andere als nach einem gelungenen Einstand ausgesehen. Der FC lag in Frankfurt bereits mit 0:2 zurück. Doch die Kölner kamen zurück, erkämpften sich noch ein 2:2 und nahmen einen Punkt mit, der für den Trainer offenbar weit mehr war als ein einzelner Zähler. „Wenn ich zurückdenke, denke ich an eine Mannschaft, die brutal zurückgekämpft hat“, sagte Wagner nun vor der erneuten Begegnung mit der Eintracht. Nach dem zweiten Gegentreffer habe er gehofft, mit Einwechslungen noch einmal etwas verändern zu können. „Das haben wir da geschafft.“

Für Wagner war die Aufholjagd zugleich ein wichtiges Signal im Abstiegskampf. „Das war auch so ein bisschen für mich dann die Bestätigung, dass wir als Gruppe, als Mannschaft dann auch die Liga halten können“, erklärte der Trainer. Nach einem 0:2 in Frankfurt noch einen Punkt zu holen, habe der Mannschaft „viel, viel Kraft gegeben“. Der anschließende Heimsieg gegen Werder Bremen verstärkte dieses Gefühl. „Ich habe mich natürlich danach, nach dem Punkt, so wie das Spiel verlief, super gefreut“, sagte Wagner. Und fügte hinzu: „Das sind die Gedanken, die ich, glaube ich, für den Rest meines Lebens mitnehmen werde.“ Auch, weil der Coach moralische Unterstützung erhielt. Zwei gute Freunde und auch seine Frau verfolgten die Begegnung.

Diesmal soll es für den 1. FC Köln ein Sieg werden

Ein gutes halbes Jahr später ist die Basis eine andere. Die Ausgangslage ist eine andere, die Zielsetzung ebenfalls. Damals ging es nach einem Zwei-Tore-Rückstand darum, überhaupt noch etwas Zählbares mitzunehmen. Diesmal will der FC von Beginn an auf einen Erfolg hinarbeiten. Auch, weil Frankfurt angeschlagen ist, die Kölner sich im Aufwind befinden. „Jetzt müssen wir schauen, dass wir mit der gleichen Gier auch da wieder in Frankfurt auftauchen“, sagte Wagner. Seine Mannschaft müsse der Eintracht das Leben so schwer wie möglich machen und verhindern, dass der Gegner ausgerechnet gegen Köln sein erhofftes Erfolgserlebnis feiert.



Stattdessen wollen die Geißböcke selbst zuschlagen. Wagner formulierte das Ziel deutlich: „Dass wir genau das Gegenteil dann auch forcieren, dass wir das Spiel da gewinnen können.“ Bei seiner Premiere in Frankfurt fühlte sich ein Punkt für René Wagner wie ein großer Erfolg an. Nun kehrt er mit Erinnerungen fürs Leben zurück. Und mit dem Wunsch, dem besonderen Ort eine weitere hinzuzufügen.

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U21 des 1. FC Köln vor langer Auswärtstour am Freitagabend nach Rödinghausen: Kehrt El Mala in die Startelf zurück?

Malek El Mala will es bei den Profis schaffen
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U21 des 1. FC Köln vor langer Auswärtstour am Freitagabend nach Rödinghausen: Kehrt El Mala in die Startelf zurück?

Die U21 des 1. FC Köln muss und will nach der Derby-Niederlage gegen die U23 Borussia Mönchengladbachs (1:2) eine Reaktion zeigen. Die Vorzeichen stehen jedoch nicht günstig. Das Team muss sich am Freitagabend durch den Berufs- und Wochenendverkehr kämpfen. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Rödinghausen.

Zudem geht es beim SV Rödinghausen gegen eine Mannschaft aus dem Tabellen-Keller, die ums sportliche Überleben kämpft.

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Rund 230 Kilometer liegen zwischen dem Geißbockheim und der Heimspielstätte des SV Rödinghausen. Die Anreise über die Autobahnen 1 und 2 dürfte am Freitagabend im Feierabend- und Wochenendverkehr zur Geduldsprobe für den FC-Tross werden. Der Gegner wird die Aufgabe zudem nicht leichter machen: Der SV Rödinghausen steht als Drittletzter der Regionalliga West unter Druck und benötigt dringend Punkte. Kölns Trainer Manuel Hartmann sieht diese Rahmenbedingungen als Chance: „Das ist Regionalliga-Fußball und das, was wir wollen für die Entwicklung von unseren Jungs“.

Rödinghausen ist nich zu unterschätzen

Die jüngste Niederlage gegen Borussia Mönchengladbachs U23 zeigte allerdings, woran die FC-Reserve noch arbeiten muss. Beim 1:2 im kleinen Derby verschliefen die Kölner die erste Hälfte und liefen anschließend einem Rückstand hinterher. Für Hartmann ist deshalb entscheidend, dass seine Mannschaft die notwendige Intensität von Beginn an auf den Platz bringt: „Da geht es immer wieder darum, wie schaffst du es gerade als junge Mannschaft, dich immer wieder so hochzufahren, dass du diese Phasen nicht hast, dass du nicht 0:2 in Rückstand gerätst.“

Dass der kommende Gegner keineswegs zu unterschätzen sind, zeigte sich zuletzt beim spektakulären Auftritt gegen die U21 des VfL Bochum. Nach einem zwischenzeitlichen 1:6-Rückstand kämpfte sich Rödinghausen in den letzten zehn Minuten noch auf 5:6 heran. Diese Moral des kommenden Gegners sollte den Kölnern Warnung genug sein. Das Spiel bietet jedoch auch die Chance, den Vorsprung auf die Abstiegszone wieder zu vergrößern. Die Ergebnisse der vergangenen Wochen haben die Mannschaft in der Tabelle zurückgeworfen.

Kehrt El Mala zurück in die Startelf?

Offen ist, ob Malek El Mala in die Startelf zurückkehren wird. Der Stürmer feierte gegen Mönchengladbach sein Comeback als Joker und könnte vor einem Einsatz von Beginn an stehen. Hartmann will sich diesbezüglich noch nicht festlegen: „Das muss man sehen“. Der Trainer lässt dabei zugleich durchblicken, dass auch ein geplanter Wechsel zur Halbzeit eine Option sein könnte: „Man kann auch so einen Impuls planen von Anfang an und dann wechselt man in der Halbzeit. Wir schauen uns auch den Gegner im Video an, was sie mögen, was sie vielleicht nicht so mögen.“ Der Coach muss entscheiden, welche Spieler sich für die schwierigen Bedingungen am besten eignen. Hartmann sieht sich dabei mit einer großen Auswahl konfrontiert und nimmt den gesamten Kader in die Pflicht: „Jeder muss hier um seinen Startplatz kämpfen, egal ob junger oder Ü-Spieler. Die Jungs sind aufgefordert, sich ans Maximum zu bringen.“

In Rödinghausen wird genau diese Einstellung gefragt sein, um nach dem Derby-Rückschlag eine Antwort zu geben und mit etwas Zählbarem im Gepäck die lange Heimreise anzutreten.

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Come on FC – Heimweg: Kasalla-Sänger Bastian Campmann über den FC, Heimat und seine rührende Verbindung zum „Trömmelche“

Simon Bartsch von come-on-fc.com und Bastian Campmann von Kasalla machen sich auf den Heimweg durch Köln
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Come on FC – Heimweg: Kasalla-Sänger Bastian Campmann über den FC, Heimat und seine rührende Verbindung zum „Trömmelche“

Zwischen Champions-League-Träumen und Abstiegsangst: Kasalla-Frontmann Bastian Campmann kennt die Extreme des 1. FC Köln. In der ersten Folge des neuen Vodcasts „Come on FC – Heimweg“ spricht er über seine Sicht auf René Wagner, die besondere Mentalität der FC-Fans und eine bewegende Geschichte aus seiner Familie.

Es sind witzige aber auch ganz persönliche Geschichten, die Sänger und FC-Fan Bastian Campmann während der Fahrt durch Köln erzählt. Mit „Come on FC – Heimweg“ startet come-on-fc.com ein neues Gesprächsformat, in dem bekannte Kölner Persönlichkeiten auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Gemeinsam geht es zu einem Ort, den der jeweilige Gast mit dem 1. FC Köln verbindet. Unterwegs wird über den Verein, aber auch über Heimat, persönliche Erinnerungen und das Leben abseits des Fußballs gesprochen – ungestört, ungeschönt und persönlich.

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Bastian Campmann: „Da gehört das Drama zum Geschäft“

Für Bastian Campmann führt die erste Fahrt zum Betonauto am Ring. Dort feierte er 2005 den Aufstieg des FC in die Bundesliga. Die Erinnerung an diesen Tag ist bis heute geblieben. Seine Verbundenheit mit dem Verein reicht allerdings deutlich weiter zurück. Bereits 1991 nahm ihn sein Onkel mit zum verlorenen DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen. Es war der Beginn einer Leidenschaft, die ihn bis heute begleitet.

Dabei betrachtet Campmann den FC durchaus mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Der Verein kenne schließlich nur zwei Aggregatzustände: „Entweder steigen wir auf jeden Fall ab oder die Champions League ist nicht mehr weit.“ Dazwischen gebe es kaum emotionalen Spielraum. Und eigentlich könne er sich einen dauerhaft ruhigen, erfolgreichen FC auch nur schwer vorstellen. „Da gehört das Drama zum Geschäft. Und auch irgendwie zur Identität“, sagt Campmann.


Come on FC Heimweg – Folge 1: Bastian Campmann von Kasalla über den FC, Heimat und Hätz

Die Folge gibt es auch als Podcast bei:
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Im Gespräch geht es entsprechend auch um die aktuelle Situation der Geißböcke. Der 49-Jährige Frontmann der Kölner Band „Kasalla“ lobt die Transferpolitik von Thomas Kessler, schwärmt von den Qualitäten eines Mikey Moore und blickt zugleich mit Sorge auf die personellen Probleme im Sturm. Auch Trainer René Wagner ist ein Thema. Der Musiker gibt offen zu, dass er manche Entscheidungen des Coaches nicht nachvollziehen könne. Gleichzeitig weiß er, wie schnell man als Anhänger ungerecht werde. Er selbst könne sich von dieser Emotionalität keineswegs freimachen.

Von persönlichen Geschichten bis zum FC-Bingo

Dass Campmann den Fußball auch von der anderen Seite kennt, macht die Unterhaltung besonders. Vor seiner Karriere als Musiker arbeitete er als Sportjournalist, unter anderem für die Kölnische Rundschau und das Kölnsport-Magazin. Dabei musste er zeitweise ausgerechnet über Bayer Leverkusen berichten – das sorgte nicht immer für Begeisterung. Und auch zum „Trömmelche“ hat Campmann eine besondere Beziehung, die unter die Haut geht. Neben den emotionalen Momenten kommt bei der Fahrt auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Beim Quiz „FC- Spieler oder…“ muss der Kasalla-Sänger entscheiden, ob ungewöhnliche Namen zu ehemaligen FC-Spielern oder Schlagersängern gehören. Zudem spielt Campmann für die Zuschauer das „FC-Bingo“ und steuert den Preis von zwei Konzertkarten für die Kasalla-Weihnachtskonzerte im Kölner Gloria samt „Meet and Greet“ mit der Band bei.  

So führt die erste Folge von „Come on FC – Heimweg“ durch ganz unterschiedliche Kapitel einer persönlichen FC-Geschichte. Es geht um Aufstiege und Abstiege, um Trainer und Transfers, um die Liebe zur Stadt und um die Menschen, die diese Liebe prägen. Und manchmal reicht schon ein Lied nach einem Tor, um all diese Erinnerungen wieder lebendig werden zu lassen.

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1. FC Köln – René Wagner erklärt seine neuen Pläne mit Said El Mala: „Das macht ihn als Spieler besser“

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1. FC Köln – René Wagner erklärt seine neuen Pläne mit Said El Mala: „Das macht ihn als Spieler besser“

Said El Mala hat den 1. FC Köln zum Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach geschossen. Doch hinter dem Treffer steckt möglicherweise mehr als das Ende einer Torflaute. René Wagner erklärte nun, wie eine veränderte Rolle den Offensivspieler gefährlicher machen soll – und warum El Mala selbst Interesse daran hat.

Said El Mala beendet seine Torflaute im Derby gegen Gladbach. Warum es ausgerechnet jetzt wieder klappte, hat mehrere Gründe. Und schon wartet Frankfurt.

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Als der Ball im langen Eck einschlug, war bei Said El Mala kein Halten mehr. Der ausufernde Jubel vor der Südkurve nach seinem Treffer zum 2:1 im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach zeigte, wie viel sich beim 20-Jährigen in den vergangenen Wochen angestaut hatte. „Ich hatte in den letzten Wochen ein bisschen Scheiße am Fuß”, gab der Nationalspieler nach dem Spiel unumwunden zu. Der Treffer sei ein Befreiungsschlag gewesen, ihm sei „ein Stein vom Herzen” gefallen. Erzielt hatte El Mala das Tor auf eine Weise, die er in der Bundesliga längst zu seinem Markenzeichen gemacht hat, ganz in der Tradition von Arjen Robben: über links nach innen ziehen und den Ball ins lange Eck schlenzen.


René Wagner erklärt die neue Rolle von Said El Mala

Dabei hatte der Nachmittag für El Mala alles andere als vielversprechend begonnen. Schon in der 16. Minute hatte Sosa ihn auf links in die Tiefe geschickt, doch sein Schlenzer auf das lange Eck hatte nicht genug Schnitt und segelte am Pfosten vorbei. Kurz nach dem Wechsel flog ein Abschluss aus 18 Metern über das Tor. Mitte der zweiten Hälfte schnappte er sich nach einem zu kurzen Rückpass von Gladbachs Daiki Hashioka den Ball und lief auf Torhüter Moritz Nicolas zu. Statt quer zum mitgelaufenen Bülter zu legen, schloss er selbst ab und wurde im letzten Moment von Jan Leszczynski geblockt. Es war ein Auftritt mit Sand im Getriebe, nicht jeder Handgriff und nicht jeder Laufweg saß.

Das Derby kam für El Mala genau zur rechten Zeit, denn die Länderspielpause hatte er sich anders vorgestellt. In der zweiten Hälfte von Bundestrainer Jürgen Klopps 40-Mann-Experiment wirkte der 20-Jährige gehemmt und fand nur schwer in die Partie. Während er in Köln als Joker regelmäßig für Impulse sorgt, blieb sein Einfluss im Trikot der DFB-Auswahl überschaubar. Womöglich spielte auch die Nervosität eine Rolle. Hinzu kommt, dass im Nationalteam nicht alles auf ihn zugeschnitten ist: Beim FC sucht seine Mannschaft ihn bei fast jedem Angriff, beim DFB-Team musste er auf seine Momente warten. Für den Rhythmus und die Konzentration war das wenig förderlich.

Said El Mala gegen Frankfurt: Die nächste Bewährungsprobe

Dass El Mala im Derby aufblühte, lag auch an einem taktischen Eingriff von Trainer René Wagner. Sportjournalist Tobias Escher hat die Partie ausgewertet und sieht in der Systemumstellung den entscheidenden Hebel: Wagner ließ seine Mannschaft in einer klassischen Raute auflaufen und begegnete damit der Gladbacher Mischung aus 5-2-3 und 4-4-2. In der ersten Hälfte griffen die Abläufe noch nicht sauber ineinander. Erst mit Tom Krauß auf der Sechs, der für den verletzten Ellyes Skhiri ins Team gerückt war, bekam das Kölner Spiel laut Escher Struktur. „Wir haben in der zweiten Hälfte dann ein wenig angepasst und Bülti ein wenig nach vorne gezogen“, erklärte René Wagner am Mittwoch auf der Spieltags-Pressekonferenz. „Beide konnten rotieren und Said sich seine Momente dann schnappen. Wenn er außen steht und dann auf dem Flügel glatt verteidigt werden kann, hat er dann schon mal Probleme, weil er einfach gegen zwei Spieler spielen muss. Ich glaube, wenn er aus dem Zentrum nach außen schwimmen kann und aus dieser Positionierung kommt, dann findet er eher mal einen Moment, wo er frei wird.“



Von da an fand der Ball auch den Weg zu El Mala, der somit eine neue Rolle bekleidete. Eine passende Antwort auf die Kölner Formation fand Gladbach nach Eschers Einschätzung nicht. „Wir müssen es am Ende schaffen, dass Said genau diese Freiräume bekommt und sich diese Freiheiten auch erarbeitet. Wenn wir ihn durch eine Position zentraler auch dazu zwingen können, dass er sich auch mal andere Positionen auf dem Feld suchen muss, macht das ihn als Spieler besser“, so Wagner. „Er hat nach den Ausfällen gefragt, ob er da auch in Frage kommt. Und das, weil er sich da selbst auch wohlfühlt. Said will da auch besser werden. Deswegen glaube ich, gibt es uns nochmal eine andere Komponente im Offensivspiel.“

Frankfurt als nächste Prüfung

Der Zeitpunkt für das Ende der Flaute könnte kaum besser sein. Als Nächstes wartet Eintracht Frankfurt, die Mannschaft von Trainer Adi Hütter steckt in der Krise. Nach der 0:6-Niederlage gegen RB Leipzig steht die Eintracht auf dem 14. Tabellenplatz und hat in fünf Bundesligaspielen bereits 16 Gegentore kassiert. Seit dem 1:0 gegen Heidenheim am 14. März wartet Frankfurt zudem auf einen Heimsieg in der Bundesliga. Gegen eine so wacklige Abwehr dürfte ein selbstbewusster El Mala besonders gefährlich werden. Wenn der Dribbler seinen Rhythmus gefunden hat und Wagner und sein Staff erneut die richtigen Mittel und Wege finden, könnte für die Frankfurter ein unangenehmer Nachmittag bevorstehen.

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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #21 – Eine Menge Derby-Euphorie, aber auch eine neue Baustelle

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #21 – Eine Menge Derby-Euphorie, aber auch eine neue Baustelle

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #21 – Eine Menge Derby-Euphorie, aber auch eine neue Baustelle

Im Podcast sprechen heute Simon Hense, Tim Schmermbeck und Matthias Wilhelm von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast -Folge #21 – Eine Menge Derby-Euphorie, aber auch eine neue Baustelle


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #21:

In Folge 21 gibt es natürlich wieder neue Themen rund um den FC: Das Derby ist gewonnen und René Wagner kann sich so erstmal etwas Luft verschaffen! Dabei musste seine Mannschaft aber bis zum Ende zittern, ehe der 2:1-Sieg perfekt war. Darum fragen sich Tim Schmermbeck, Matthias Wilhelm und Simon Hense, wie viel Fortschritt wirklich zu erkennen war und wie viel Glück vielleicht auch dabei war. Besonders in den Fokus gerät dabei Said El Mala. Der Youngster hat zwar den Siegtreffer erzielt, aber auch sehr viele Chancen liegen lassen und agierte teilweise zu eigensinnig. Aber kann man ihn dafür kritisieren, wenn er letztendlich das Spiel entscheidet? Außerdem diskutieren die drei über die Lösung, die Wagner für die Ausfälle von Thijs Dallinga und Ragnar Ache gefunden hat, sowie über die Probleme, die durch die schwerere Verletzung von Ellyes Skhiri nun neu entstehen. Zum Schluss arbeiten sie noch die Ausschreitungen während des Spiels auf und blicken auf das neue Sicherheitskonzepts. Dabei berichten Tim und Matthias, wie sie die Situation vor Ort im Stadion wahrgenommen haben. Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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